Wissenswertes rund um

Gesundheit und Wohlbefinden

So tanzt die Eifel!

7. September 2020
  Das Jahr 2020 hat nicht unbedingt viel Gutes gebracht. Aber eine Sache hat es dann doch geschafft: eine Menge Leute zu Tänzern zu machen! „Schuld“ ist Kgaugelo Moagi alias DJ Master KG aus Südafrika, der zusammen mit Sängerin Nomcebo Zikode den Song „Jerusalema“ aufnahm.   Der Tanz zum bereits Ende 2019 veröffentlichte Hit wurde von jungen Angolanern verfeinert, die das Ganze im Netz online stellten – und damit eine Welle der Begeisterung auslösten. Im Corona-Jahr treffen der positive Vibe von „Jerusalema“ sowie die Möglichkeit, auch mit Abstand miteinander Spaß zu haben, den Nerv der Zeit.   „Ich werde richtig emotional wenn ich sehe, wie Menschen in der Schweiz oder in Deutschland und anderen Teilen der Welt dazu tanzen. Es bedeutet mir sehr viel“, sagte DJ Master KG der Deutschen Presse-Agentur.   Auch das Team von ambulant Eifel hat es sich nicht nehmen lassen, mal kurz die Hüften zu lockern und mitzumachen. Ein perfekter Start in den Herbst 2020. Es kann schließlich nur besser werden!

Super Foods auf dem Prüfstand: Die Acaí Beere

10. August 2020
Die Power-Frucht aus Brasilien ist noch nicht lange in Deutschland populär, doch sie gilt bereits als DAS Super Food schlechthin. Ob im Smoothie, im Müsli oder Joghurt – die Beere hat schon viele Fans für sich gewinnen können. Als Frucht der Kohlpalme wächst die Acai-Beere in den Regenwäldern des Amazonas. In Brasilien sind die kleinen Beeren seit Jahrhunderten ein geschätztes Nahrungsmittel und werden unter anderem zur Förderung der Gesundheit eingesetzt.   Der ökologische Fußabdruck   Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Beere lässt sich vermuten, dass es für uns Europäer wahrscheinlich Alternativen mit einem nicht ganz so großen ökologischen Fußabdruck gibt. Die Acaí Beere hat schließlich einen weiten Weg zurückzulegen, bis sie in unseren Shakes oder Bowls landet. Die Heidelbeere stellt beispielsweise eine mögliche Alternative dar, auch wenn sie nicht ganz an die Power der südamerikanischen Beere herankommt. Außerdem werden Heidelbeeren im europäischen Raum auch nur in Kulturen angebaut – ursprünglich kommen sie aus Nordamerika.   Wertvoll fürs Immunsystem   Wichtig ist, ein Bewusstsein für das eigene Konsumverhalten zu entwickeln, dann ist es auch in Ordnung, sich hin und wieder die ein oder andere exotische Frucht ins Haus zu holen. In jedem Fall ist der Hype um die Acaí Beere sehr wohl begründet: die kalorienarmen Beeren sind reich an den Vitaminen A, C und E, an Mineralien und ungesättigten Fettsäuren wie Öl- und Linolsäure. Diese wertvollen Inhaltsstoffe dienen der Bereitstellung von Energie und der Stärkung des Immunsystems. Zudem hat die kleine Wunderbeere eine cholesterinsenkende und appetithemmende Wirkung und bringt den Stoffwechsel auf Touren.

Schwimmen ist gut für den Rücken – stimmt’s?

29. Juli 2020
Generell lässt sich die Frage mit einem Ja beantworten. Allerdings mit Einschränkungen. Denn nicht jeder Schwimmstil ist geeignet für Rückenpatienten. Das in aller Regel praktizierte Brustschwimmen birgt beispielsweise einige Gefahren bei einer geschwächten Rückenmuskulatur. Das liegt daran, dass man bei diesem Schwimmstil häufig ins Hohlkreuz fällt und dabei den Nacken überdehnt. Um den Rücken im Brustschwimmen zu entlasten, achten Sie darauf, den Körper in der Gleitphase nach dem Beinschlag vollständig zu strecken und nicht ins Hohlkreuz zu fallen.   Kraulen fördert die Körperspannung   Für alle Arten des Schwimmens gilt: Richten Sie Ihren Fokus darauf, Fehlhaltungen, die durch eine zu schwache Rückenmuskulatur hervorgerufen werden, abzubauen bzw. vorzubeugen. Richtig praktiziert ist beispielsweise das Kraulen optimal bei Rückenbeschwerden, da bei diesem Schwimmstil der Rumpf durchgehend gestreckt ist. Zudem wird man im Bewegungsablauf gezwungen, die Körperspannung durchgehend zu halten. Das Kraulen kann zwar anfangs recht anstrengend sein, es lohnt sich jedoch, diesen Schwimmstil für einen gesünderen und stärkeren Rücken zu trainieren. Der Rückenkraulen ist ein sinnvolle Alternative für diejenigen, denen das reguläre Kraulen zu anstrengend ist und die ihren Kopf beim Schwimmen ungerne unter Wasser tauchen. Bei diesem Schwimmstil reduziert sich Gefahr, dass die Nackenmuskulatur durch das Drehen des Kopfes zusätzlich verspannt wird. Außerdem entfällt die Rotation um die Körperlängsachse, welche für viele Amateurschwimmer problematisch ist.   Ideal zur Vorbeugung von Rückenschmerzen   Insgesamt kräftigt Schwimmen den Rumpf sowie die tiefliegende Rumpfmuskulatur und erweist sich immer wieder als wirksames Mittel gegen und zur Vorbeugung von Rückenschmerzen. Auch nahezu alle anderen Muskeln im Körper werden durch die Bewegungen unter Wasser trainiert, wobei das Verletzungsrisiko sehr gering bleibt. Dies macht das Schwimmen zu einer so beliebten Therapiemethode bei Rückenbeschwerden.

Frische Kräuter vom Fensterbrett

16. Juni 2020
Duftendes Basilikum für die Pasta, ein bisschen Kresse aufs Frischkäse-Brot, Petersilie im Eintopf – frische Kräuter passen eigentlich immer. Bei der Verarbeitung haben sie ihren getrockneten und gefrorenen Verwandten einiges voraus: Duft, Geschmack und Farbe sind einfach unschlagbar und verdoppeln den Genuss. Doch frische Kräuter aus dem Supermarkt sind kurzlebig und oft ist nicht alles vorrätig, was man spontan verarbeiten möchte. Die ideale Lösung: Küchenkräuter selbst anbauen! Dafür braucht man nicht zwangsläufig einen eigenen Garten oder Balkon – die Fensterbank reicht!   Die meisten Kräuter lieben viel Sonne, nach Westen oder Süden weisende Fenster sind also ideal für den heimischen Anbau. Mit dem Gießen ist es wie bei vielen anderen Pflanzen: mehr ist nicht unbedingt mehr. Staunässe kann für die Pflanzen ebenso schädlich sein wie große Trockenheit. Besser regelmäßig aber in Maßen gießen. Blühende Kräuter sind zwar hübsch dekorativ, trotzdem sollten die Blüten sofort entfernt werden. Schließlich geht es um den Geschmack der Kräuter und der Blütenstand kostet die Pflanze viel Kraft. Auch welke Blätter entfernt man besser rasch.   Wer seine Kräuter düngt, trägt dazu bei, dass die Pflanze fleißig frische Blätter produzieren kann. Dabei am besten auf organischen Dünger zurückgreifen. Wer besonders nachhaltig vorgehen möchte, nutzt Küchenabfälle wie Kaffeesatz oder Eierschalen. Hier noch ein paar zusätzliche Tipps für die beliebtesten Küchenkräuter:   1) Basilikum – lässt sich leicht vermehren, indem man einen Stängel in Wasser stellt bis er neue Wurzeln treibt. Lockere, nährstoffreiche Erde ist ideal für die Pflanze, die Staunässe gar nicht mag. Basilikum aus dem Supermarkt wächst oft sehr dicht. Wer selbst pflanzt, achtet darauf, dass die einzelnen Stängel ausreichend Platz haben.   2) Schnittlauch – mag es ebenfalls hell und luftig. Hier sollte besonders fleißig gegossen werden, denn die Pflanze steht gerne feucht. Bei der Ernte schneidet man die äußeren Halme ein paar Zentimeter über dem Boden ab, von innen heraus können sich dann neue Triebe bilden. Bei der Aussaat am besten frische Samen verwenden.   3) Kresse – das vielleicht genügsamste Küchenpflänzchen. Den Samen reicht eine flache Schale oder einfach ein Untersetzer mit in Wasser getränktem Haushaltspapier oder Watte. Die Kresse keimt auf dem feuchten Untergrund und schon nach drei bis fünf Tagen können die leckeren Kräuter mit einer Schere geerntet werden.

Drei Tipps für Ihren Urlaub zu Hause

29. Mai 2020
Urlaub im eigenen Land steht seit Jahren immer höher im Kurs. 2020 dürfte der Inlandstourismus neue Rekorde brechen – schließlich hat Corona viele exotische Urlaubspläne durchkreuzt. Und auch wenn die Grenzen innerhalb Europas allmählich wieder geöffnet werden, die Sorge vor einer Ansteckung im Ausland ist bei vielen groß. In diesem Fall empfehlen wir: Lieber zu Hause bleiben und die schönen Seiten der Eifel entdecken.   Leben wie vor 100 Jahren   Gäbe es eine Zeitmaschine, würden Sie zu den ersten gehören, die damit einen Ausflug in die Vergangenheit unternehmen? Dann sind Sie im LVR-Freilichtmuseum Kommern genau richtig. Auf über 100 Hektar können Besucher mehr als 75 historische Gebäude, Hofanlagen, Ställe und Scheunen erkunden. Vorführ-Handwerker, -Bauern und Personen der gespielten Geschichte lassen den Alltag zwischen Westerwald, Eifel und Bergischem Land bis zurück ins 15. Jahrhundert lebendig werden. Auch die Tiere dürfen da natürlich nicht fehlen, und so begegnen den Besuchern überall auf dem Gelände Hühner, Schweine, Gänse, Kühe und Pferde. Gastwirtschaft, Spielplatz und Sommerrodelbahn runden den Museumsbesuch der etwas anderen Art ab. Alle Infos zum Freilichtmuseum finden Sie hier: https://kommern.lvr.de   100 Prozent barrierefrei unterwegs im Nationalpark Eifel   Auch ältere und mobil eingeschränkte Personen können im Nationalpark auf Erkundungstour gehen. Im Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter führt ein perfekt ausgebauter und mit Sanitäranlagen und vielen Sitzgelegenheiten ausgestatteter, fünf Kilometer langer Rundweg zum Aussichtspunkt Hirschley, wo Wanderer einen fantastischen Blick über Wasser und Wälder der Eifel genießen können. Etwas kürzer ist der benachbarte Naturerlebnispfad Wilder Weg. Zehn interaktive Stationen geben hier Auskunft über die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie die regionale Waldentwicklung. Ein toller Ausflug für alle Altersstufen und auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl leicht zu bewältigen. Weitere barrierefreie Naturerlebnis-Angebote in der Region finden Sie hier: http://www.eifel-barrierefrei.de/naturerlebnisangebote   100 Meter über der Erde   Einfach „nur“ wandern ist Ihnen zu langweilig? Dann verbinden Sie Ihre Tour durch die Eifelregion mit einem Ausflug zur Geierlay-Brücke bei Mörsdorf. Die spektakuläre Konstruktion nach dem Vorbild der sogenannten Nepalesischen Hängeseilbrücke ist 360 Meter lang und schwebt 100 Meter über dem Boden. Sie kann das ganze Jahr kostenlos beschritten werden und lässt sich prima mit einer Wanderung auf einem der zahlreichen umliegenden Rundwege verbinden. Ein spektakuläres Erlebnis mit Adrenalin-Kick! Alle Infos zur Bücke finden Sie hier: https://geierlay.de

So wirkt Vitamin C am besten.

2. April 2020
Immer dann, wenn die nächste Erkältungswelle vor der Tür steht, in Grippe-Zeiten oder wenn das Wetter umschlägt, schwören viele Menschen auf Vitamin C. Auch angesichts der aktuellen Corona-Krise empfehlen viele Ärzte und Experten vorsorglich eine hoch dosierte Einnahme. Doch in welcher Form nimmt der Körper das Vitamin am Besten auf?   „Echte“ Vitamin-C-Bomben   Generell gilt, dass Mineralstoffe und Vitamine am Besten im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung aufgenommen werden. In Sachen Vitamin C gibt es viele Lebensmittel, die mit einem besonders hohen Gehalt trumpfen können. Nicht dabei: sowohl Zitronen als auch Orangen. Sie stehen zwar symbolisch für einen hohen Vitamin-C-Gehalt, sind aber keineswegs besonders gute Quellen für den Immun-Booster. Beide Zitrusfrüchte enthalten lediglich knapp über 50mg Vitamin C pro 100g. Da liegen Hagebutten (1.250 mg pro 100 g), Schwarze Johannisbeeren (289 mg pro 100 g) und Paprika (140 mg pro 100 g) deutlich weiter vorne. Abgesehen davon sind auch die meisten Kohl-Arten sehr effektive Vitamin-C-Lieferanten.   Was bringen Nahrungsergänzungsmittel?   Wer seinem Immunsystem einen besonderen Kick gönnen möchte, greift allerdings meist zu Nahrungsergänzungsmitteln. Hier könnten die Unterschiede kaum größer sein. Die üblichen löslichen Tabletten aus der Drogerie und dem Supermarkt liefern Vitamin C in Form von künstlich hergestellter Ascorbinsäure. Sie besitzt eine sehr niedrige Bioaktivität und kann bei dauerhafter Einnahme sogar die Niere belasten.   Wer sich mit Aufbaupräparaten wirklich etwas Gutes tun möchte, ist bereit, ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen. Liposomales Vitamin C in flüssiger Form bietet den Vorteil einer deutlich höheren Bioverfügbarkeit, bleibt bis zu sechs Stunden im Blut und wird drei Mal schneller aufgenommen als die anderen Darreichungsformen wie etwa Pulver, Kapseln oder Brausetabletten. Zudem belastet das in Liposome eingeschlossene Vitamin C den Magen-Darm-Trakt nicht. So können beschwerdefrei auch höhere Dosen eingenommen werden.   Dennoch sollten Sie im Idealfall immer mit einem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten, bevor gezielt supplementiert wird. Bleiben Sie gesund!  

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