Wir sind

Ihr ambulantes Pflegeteam

in der Eifel

 

Alle Kassen sowie privat

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Wir beraten Sie…

  • bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit über Leistungen der Kranken- & Pflegeversicherung
  • über Möglichkeiten der häuslichen Versorgung und zusätzliche Betreuungsleistungen
  • über Entlastungsangebote für pflegende Angehörige

Wir unterstützen Sie…

  • bei der Antragstellung für Pflegegeld
  • bei der Auswahl von Pflegehilfsmitteln
  • bei der bedarfsgerechten Gestaltung Ihrer Wohnung
  • bei der Entlastung Ihrer pflegenden Angehörigen…

Unser Einzugsgebiet umfasst die Verbandsgemeinden Kelberg, Daun, Hillesheim, Gerolstein, Ulmen, Adenau und Vordereifel.

Gemeinsam Lebensqualität sichern

In der Arbeit mit Menschen habe ich meinen Spaß gefunden. Es ist toll, unterschiedliche Charaktere kennenzulernen, sie auf ihrem Weg durchs Leben zu begleiten und so viel Wertschätzung zu erfahren.

Claudia Poschen, Hauswirtschafterin Betreuerin

Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte, dafür lohnt sich jeder Einsatz.

Angelika Brozio, Altenpflegerin

Ich arbeite gern bei ambulant Eifel. Den kranken Menschen im Haushalt unter die Arme zu greifen und ein guter Zuhörer zu sein, ist in meinen Augen ein wichtiges Thema.

Nina Zimmer, Hauswirtschaft

Das Besondere in der ambulanten Pflege ist, dass Menschen, die krank sind bzw. Hilfe benötigen, diese erhalten, ohne dass sie ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen. Anders als in stationären Einrichtungen ist das Pflegepersonal der Gast. So kann bei jedem Patienten auf dessen Wünsche leichter eingegangen werden und die Umgebungsfaktoren müssen akzeptiert werden.

Bianca Schmitz, Altenpflegerin Pflegeberaterin stellvertretende PDL

Wir sind Partner von:

Der Antrag auf Pflegehilfsmittel – Diese rechtlichen Grundlagen sind zu beachten!

23. November 2018
Viele Pflegebedürftige besitzen einen Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Dieser ist ohne ärztliche Bescheinigung möglich. Dennoch muss einiges beachtet werden, damit die Pflegekasse einer Kostenübernahme zustimmt. Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. klärt auf seinem kostenlosen Ratgeberportal auf. – Isabel Frankenberg   Wie schon erwähnt, bedarf es keiner ärztlichen Bescheinigung, um bestimmte Pflegehilfsmittel erhalten zu können. Dennoch müssen einige Voraussetzungen gegeben sein. So muss dem Bedürftigen ein Pflegegrad zugesprochen worden sein. Ferner muss die Pflege von Zuhause aus stattfinden, wobei diese durch Freunde, Verwandte oder Bekannte zu erfolgen hat. Die rechtlichen Grundlagen dazu lassen sich im § 40 Abs. 1 Sozialgesetzbuch Elftes Buch (SGB XI) wiederfinden. Dieser definiert auch dann einen Anspruch auf Pflegehilfsmittel, wenn die Betreuung in einer WG oder einem betreuten Wohnen erfolgt.   Die Zuschüsse, welche durch die Pflegekasse gezahlt werden, dürfen 40 Euro monatlich nicht überschreiten. Diese Regelung gilt seit Januar 2015, als das sogenannte „Pflegestärkungsgesetz“ in Kraft trat. Eine Vielzahl an Produkten fällt unter die Kategorie „Pflegehilfsmittel“. Um welche es sich genau handelt, lässt sich aus einem Pflegehilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen ablesen. Grundsätzlich werden diese jedoch in zwei verschiedene Arten unterteilt – zum einen die technischen Pflegehilfsmittel, wie Toilettenaufsätze oder Transferhilfen, zum anderen die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel. Bei Letzterem handelt es sich um Produkte, wie Schutzkleidung oder Desinfektionsmittel, also jene, die aus hygienischen Gründen nur einmal verwendet werden sollen.   Im Pflegehilfsmittelverzeichnis werden die Produkte noch einmal in verschiedene Produktgruppen (PG) unterteilt und sind meist in den Gruppen 50 bis 54 zu finden. Hierzu zählen: Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege (Lifter, Transferhilfen usw.): PG 50 zur Körperpflege/Hygiene (z. B. Duschsitz, Toilettenaufsatz, Badewannenbrett): PG 51 zur Mobilität, selbstständigeren Lebensführung (Rollator, Hausnotruf): PG 52 zur Linderung von Beschwerden: PG 53 zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel (Einmalhandschuhe, Schutzkleidung, Desinfektionsmittel): PG 54 Die technischen Pflegehilfsmittel werden meist von der Pflegekasse auf Leihbasis an die Betroffenen übergeben, während die zum Verbrauch bestimmten Produkte als monatliche Zahlung übernommen werden.   Wer einen Antrag auf Pflegehilfsmittel stelle möchte, muss dies bei der zuständigen Pflegekasse vornehmen. Diese überprüft daraufhin, ob die Ansprüche geltend gemacht werden können. Ziel hierbei soll es sein, dem Pflegebedürftigen den Alltag zu erleichtern und zur Selbstständigkeit beizutragen.   Der Antrag ist meist Online und als Vordruck auf den Seiten der Kranken- und Pflegekassen sowie der jeweiligen Hilfsmittel-Anbieter zu finden. Andernfalls kann eine Zusendung des Antrags zunächst formlos und telefonisch gestellt werden. Wird der Antrag genehmigt, muss sich der Betroffene darüber informieren, welche Pflegehilfsmittel dringen benötigt werden, um die monatliche Pauschale von 40 Euro nicht zu überschreiten. Das lässt sich bspw. aus einem Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) ablesen. Die Zahlungen können dann von der Pflegekasse sowohl als Überweisung am Monatsanfang als auch rückwirkend nach Einreichen der Quittung getätigt werden. Grundsätzlich können nur gesetzliche Versicherte die Pflegehilfsmittel vorab beantragen. Privat Versicherte erhalten hingegen eine Rechnung, die bei der Pflegekasse eingereicht werden muss.   Eine Kostenübernahme besteht aus unterschiedlichen Teilen, weshalb diese im Antrag gesondert eingereicht werden müssen. Hierbei handelt es sich konkret um die Anlagen 4 und 2. Anlage

Basteln gegen das Vergessen

2. November 2018
Geistige Fitness ist einer der Grundpfeiler für ein erfülltes Leben im Alter. Übungen fürs Köpfchen sind die optimale Möglichkeit, um graue Zellen frisch zu halten und den geistigen Alterungsprozess zu verlangsamen.  Dabei kann man zwischen zwei Arten des Trainings unterscheiden: Gedächtnistraining und Gehirntraining.   Das Gedächtnistraining konzentriert sich vor allem auf die Fähigkeit, sich Dinge schneller und länger zu merken. Das Laufdiktat ist vielen sicher noch aus der Grundschule bekannt. Generell gilt: je früher und häufiger unser Gehirn mit abwechslungsreichen Aktivitäten angeregt wird, desto besser. Im Gegensatz zum Gedächtnistraining zielt das Gehirntraining auf die Anregung ganz verschiedener Hirnareale ab. Mit den passenden Übungen verbessert sich die Plastizität des Gehirns – also die biologische, chemische und funktionelle Anpassungsfähigkeit der Synapsen. Übertragen auf den Alltag bedeutet das unter anderem:  Wir können uns – selbst im hohen Alter – neuen Situationen stressfrei, flexibel und schnell anpassen.   Basteln als motorische Übung   Ideale Übungen im Rahmen des Gehirntrainings regen zum einen die Kreativität an. Empfehlenswert ist dies vor allem für Personen, die einen routinierten Arbeitsalltag mit  wiederkehrenden Denkprozessen haben. Zum anderen empfiehlt es sich, den Tastsinn zu fördern und zu fordern. Denn mit steigendem Alter nimmt das Feingefühl in Händen und Fingern an Genauigkeit ab.   Optimal vereint werden beide Aspekte beim Basteln oder Handwerken. Ob Origami-Techniken, Modellbau oder Deko-Accessoires für die Wohnung – die kreative Gehirnhälfte wird trainiert, die neuronale Plastizität wird gefördert und Sie können sich gleichzeitig entspannen und etwas Schönes kreieren. Nicht nur zur Weihnachtszeit eine echte Win-win-Situation. Unser Vorschlag: Gestalten Sie doch in diesem Jahr ihren Adventskalender einfach mal selbst. Egal ob für die Liebste oder den Liebsten, die Kinder oder Ihre Enkelkinder – das Ergebnis ist vier Wochen lang eine echte Freude und das vielleicht erfolgreichste Geschenk 2018. Gehirntraining gibt es inklusive.

Ich hab’ Rücken!

30. Oktober 2018
Schon Horst Schlämmer aka Hape Kerkeling beklagte sich in seinen Sketchen am laufenden Band über seinen schmerzenden Rücken. Das Symptom ist in den letzten Jahrzehnten zu einer echten Volkskrankheit mutiert. Warum fast jeder über sie klagt und was man gegen Rückenschmerzen tun kann – wir haben uns für Sie auf die Suche nach Antworten gemacht.   Rückenschmerz – von akut bis chronisch   Rücken ist nicht gleich Rücken. Der Schmerz kann nicht nur unterschiedliche Ursachen haben, sondern sich auch in verschiedenen Ausprägungen verfestigen. In der Regel wird zwischen akutem (dauert weniger als 6 Wochen), subakutem (6 bis 12 Wochen) und chronischem (über 12 Wochen) Rückenschmerz unterschieden. Zudem können unterschiedliche Bereiche des Rückens betroffen sein. Am häufigsten sitzt der Schmerz im unteren Rücken, da die Muskeln hier besonders stark beansprucht werden und die hohe Belastung oft zu Muskelverspannungen oder sogar Bandscheibenvorfällen führt. Äußerst belastend ist jedoch auch der Schmerz im oberen Rücken bzw. im Nacken-Bereich, da dieser mitunter sogar in den Kopf oder die Arme ausstrahlen kann.   Wenig Sport und falsche Haltung   Die Ursache für Rückenschmerzen ist oftmals eine Kombination aus körperlichen Dysbalancen (d.h. Muskelverkürzungen oder Muskelabschwächungen durch falsche Haltung) und psychischen Ursachen, zum Beispiel Stress. In der Regel sind vor allem Bewegungsmangel und die Fehlhaltung am Arbeitsplatz die Quelle für verspannte und verhärtete Muskeln. Diese wiederum können den Rückenschmerz fördern und in besonders harten Fällen sogar zu echten chronischen Rückenkrankheiten führen. Es wird also höchste Zeit, aktiv etwas für den Rücken zu tun.   Bewegung gegen die Schmerzen   Keine Angst. Sie haben gute Chancen, die muskulären Rückenschmerzen los zu werden – aber dafür müssen sie sich bewegen. Regelmäßiger Sport stärkt die Rückenmuskulatur und baut zugleich Stress ab. Empfehlenswert sind Ausdauersportarten wie Fahrradfahren, Walken oder Schwimmen. Dauert der Schmerz bereits lange an, ist es empfehlenswert, zur Physiotherapie zu gehen und die Muskeln dort schonend wieder in Gang setzen zu lassen. In jedem Fall sollten Sie sich vom Arzt durchchecken lassen. Zur Vorbeugung eignet sich auch der Besuch einer Rückenschule. Dort lernen Sie, alltägliche Verhaltensweisen rückenschonend durchzuführen.

Rotwein ist gesund – stimmt’s?

16. Oktober 2018
Was mit „Zum Wohl!“ zelebriert wird, kann so falsch nicht sein … Speziell dem Rotwein wird eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit zugeschrieben. Wein-Liebhaber wie Franzosen oder Italiener haben ein nachweislich geringeres Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Doch hängt das tatsächlich mit dem Rotweingenuss unserer Nachbarn zusammen?   Antioxidantien-Power   Schon in der Antike galt Rotwein als Heilmittel. Dem Getränk wurde eine desinfizierende, beruhigende und schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben – was nicht nur dem Alkoholgehalt zuzuschreiben ist. Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass die im Rotwein enthaltenen Stoffe freie Radikale neutralisieren. Dadurch wird der Körper vor Gefäßkrankheiten geschützt und der sogenannten Arteriosklerose kann vorgebeugt werden. Vor allem die im Rotwein enthaltenen Polyphenole wie Anthocyan oder Resveratol gelten als wichtige Antioxidantien, die entzündungshemmend und krebsvorbeugend wirken. Auch Herz und Kreislauf kommen durch ein Gläschen Wein in Schwung – was jedoch in erster Linie dem Alkohol zuzuschreiben ist. Hier wirkt Weißwein also genau so gut wie Rotwein. Was jedoch bei aller Euphorie nicht aus dem Blick geraten sollte, ist, dass Alkohol ein Zellgift ist. Während anfängliche Reaktionen wie die Weitung der Blutgefäße noch als positiv durchgehen können, sind die Belastung der Leber, Stimmungsschwankungen und ein eingeschränktes Reaktionsvermögen schon weniger schön.   Genuss in Maßen   Gegen ein Glas Wein zum Feierabend ist nichts einzuwenden – so lange man nicht nach dem Motto „Viel hilft viel“ agiert. Denn andere Lebensmittel können mit ihren Inhaltsstoffen sicher auch viel Gutes für unsere Gesundheit tun, ohne dabei wie Rotwein zu 10 bis 14 Prozent aus Alkohol zu bestehen. Generell gilt: Eine erwachsene Frau sollte sich pro Tag auf 20 Gramm Alkohol beschränken, ein Mann auf 30 Gramm. Das entspricht etwa einer Menge von 0,15 bzw. 0,25 Liter. Eine überschaubare Menge, die sich abends auf dem Sofa genüsslich in die Länge ziehen lässt.

Heiße Zitrone hilft bei Erkältung – stimmt’s?

26. September 2018
Der Sommer war heiß und der Herbst steht in den Startlöchern. Temperaturschwankungen, Nieselregen und Wind können unsere Abwehrkräfte in den kommenden Wochen auf eine ganz schön harte Probe stellen, wenn der Körper dem Sommer noch nachhängt. Beim ersten Kratzen im Hals, Husten und Heiserkeit wird dann oft zu einem scheinbar altbewährten Mittel gegriffen. Doch was ist tatsächlich dran an den Heilkräften des Zitronendrinks?   Vitamin C-Granate?   Fangen wir bei der Zitrone an. Sie gilt mit 52 Milligramm pro 100 Gramm als wahre Vitamin C-Bombe. Der sogenannten Ascorbinsäure kommt in unserem Immunsystem eine wichtige Rolle zu, außerdem ist Vitamin C wichtig für viele Stoffwechselvorgänge sowie für die Bildung von Botenstoffen und Hormonen. Da der Mensch selbst kein Vitamin C bilden kann, muss unsere Versorgung gänzlich über die Nahrung sichergestellt werden. Empfohlen werden rund 100 Milligramm pro Tag. Schneller als mit Zitronensaft deckt man diesen Bedarf unter anderem mit Rosenkohl (110 Milligramm), Brokkoli (115 Milligramm), roter Paprika (140 Milligramm) oder Petersilie (160 Milligramm). Alle Werte je 100 Gramm. Die Zitrone hat in Sachen Vitamin C also nicht die Nase vorn.   Kein echtes Heilmittel   Darüber hinaus kann Vitamin C keine Erkältung heilen. Selbst als Vorsorge gegen Krankheitserreger scheint die Ascorbinsäure nicht zu nutzen, zu diesem Ergebnis kommen zumindest verschiedene Studien. Allerdings kann Vitamin C dabei helfen, die Dauer einer Erkältung zu verkürzen. Allerdings nur, wenn die Einnahme regelmäßig erfolgt. Ob das Vitamin C seine Wirkung tatsächlich entfalten bzw. ob die empfohlene Menge von 100 Milligramm im Körper ankommen kann, ist bei der Heißen Zitrone jedoch nicht garantiert. Denn häufig wird der Saft mit kochendem Wasser aufgegossen. Dabei wird die Ascorbinsäure zerstört. Wer etwas von dem Vitamin haben will, sollte höchstens 60 Grad heißes Wasser für den Gesundheitsdrink nutzen. Als letzter wichtiger Bestandteil der Heißen Zitrone gilt der Honig. Zwar ist das natürlich Süßungsmittel dank seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften sicher eine bessere Beigabe als Industriezucker. Dennoch ist auch durch eine kleine Menge Honig im Kampf gegen eine bereits aufkeimende Erkältung kein Wunder zu erwarten. Ein besserer Tipp: Angemessen warme Kleidung, eine ausgewogene Ernährung und viele Vitamine jeden Tag. Dann hat die Erkältung ein schweres Spiel.

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