Was Sie noch nicht wussten über … den Schnee

Schnee

Was für ein Winter! Im Süden Deutschlands und in der gesamte Alpenregion fiel zu Beginn des Jahres rekordverdächtig viel Schnee. Nach der sommerlichen Heißzeit – ja das ist ein Wort und übrigens auch das Wort des Jahres 2018 – hätten viele nicht mit so einem Wintereinbruch gerechnet. Andererseits: die Extreme sollen ja in jeder Hinsicht zunehmen … Wir wollen uns in unserem Blog allerdings an die eher vergnüglichen Aspekte des Schnees halten.

Sie kennen sicher die Binsenweisheit, dass die Inuit 100 Wörter für Schnee verwenden. Ob Sie das tatsächlich tun und wie da genau gezählt wird, ist umstritten. Sicher ist: Diese Zahl knackt bei Weitem nicht den Highscore. Es sind nämlich die Schotten, die mit 421 Wörtern für Schnee ganz vorne liegen. Packen Sie beim nächsten leichten Schneeschauer doch einfach mal den schottischen Fachbegriff „flindrikin“ aus und geben Sie sich als Schnee-Profi zu erkennen.

 

Doch es gibt noch mehr Fakten, mit denen Sie beim nächsten winterlichen Gespräch punkten können:

 

  1. Schneefocken sind nicht immer winzig klein und zart. Im Guinness-Buch der Rekorde ist die größte Schneeflocke mit unglaublichen 38 Zentimetern gelistet. Also nicht wundern, wenn Sie beim nächsten Ausflug ins Schneegebiet von leise rieselnden weißen Lenkrädern umgeben sind.
  2. Schnee kann unterschiedliche Farben annehmen. Und nein, wir wollen jetzt nicht darauf hinaus, dass man weißen Schnee gelb machen kann. Manchmal schimmert Schnee in unterschiedlichen Rottönen. Grund dafür sind Rotalgen-Partikel oder Saharastaub, an denen sich die Eiskristalle bilden.
  3. „Leise rieselt der Schnee“, dieses Volkslied bringt es auf den Punkt. Die Schneeflocken umschließen nämlich auf ihrem Weg von der Wolke bis zum Boden in der Wachstumsphase viel Luft. Die dabei entstehenden Hohlräume schlucken Schall und sorgen für den leise rieselnden Schnee und eine ganz besondere Atmosphäre.
  4. Schneeflocken leiden. Wenn Sie sich mit Ihrem Hund unterhalten und ihn verstehen würden, dann könnte er Ihnen wahrscheinlich ein Lied davon singen. Beim Auftreffen auf Wasser statt auf Schnee erzeugt jede Flocke einen fürs menschliche Ohr nicht wahrnehmbaren Ton mit einer Frequenz von 50 bis 200 Kilohertz. Quasi ihren Todesschrei.
  5. Sollte Sie jemand nach einem tollen Spitznamen für Schnee fragen, können Sie mit Champagne Powder so richtig Glamour verbreiten. So nennen Amerikaner nämlich den feinen Pulverschnee der Rocky-Mountains.
  6. Schneeflocke oder Faultier – wer macht da wohl das Rennen? Richtig ist: die Schneeflocke. Mit Geschwindigkeiten zwischen 0,2 und 2 Metern pro Sekunde hängt auch die gemächlichste Bummel-Flocke noch das flottestes Faultier ab.