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Ein gesundes Knochengerüst ist der Schlüssel zur Gesundheit im Alter

23. September 2015
“Trink deine Milch aus, damit du starke Knochen bekommst”   An diesem Spruch können wir uns alle aus unserer Kindheit erinnern – auch wenn lange bewiesen ist, dass die Kalziumaufnahme nur einer von vielen Faktoren ist, welcher die Knochendichte beeinflusst. Regelmäßige und gesunde Bewegung, Vitamine und Mineralstoffe und genügend Sonnenlicht unterstützen den Aufbau von starken Knochen und schützen uns somit vor Osteoporose und Knochenschwund im Alter.   Ein starkes und stabiles Skelett wird schon im jungen Alter gebildet, doch ein gesunder Lebensstil ist das ganze Leben über wichtig für gesunde Knochen im Alter.   Unser Knochengerüst ist fertig aufgebaut wenn wir etwa 35 Jahre alt sind. Doch auch nach Ende der Wachstumsphase bilden sich unser Knochen weiterhin fort. Altes Knochengewebe wird weiterhin abgebaut und durch neues ersetzt. Deshalb ist es auch im späteren Alter wichtig, dass wir uns um unsere Knochen kümmern – denn diese bauen schon im Alter von 50 Jahren stark ab. Besonders Frauen in den Wechseljahren sind davon stark betroffen. Wenn der Östrogenspiegel absinkt können Knochen nicht mehr so viel Kalzium speichern wie früher und so sinkt auch die Stabilität der Knochen deutlich ab. Ein weiterer Nachteil des Alterns: Wir produzieren deutlich weniger Vitamin D, was wiederum das Risiko von schlimmen Knochenbrüchen oder der Erkrankung an Osteoporose deutlich steigen lässt. Während dieser Jahre verlieren Frauen jährlich bis zu 2% Knochenmasse.   Gesunde Knochen durch Bewegung und richtige Ernährung   Gesunde und regelmäßige Bewegung gilt als die wichtigste Vorbeugung gegen Knochenschwund. Die Belastung, die durch Sport und eine regelmäßige Bewegung entsteht, regt den Stoffwechsel der Knochen an und baut damit die Stabilität auf. Auch eine gezielte Ernährung hilft bei dem Aufbau von einem starken Knochengerüst. Hier gelten Kalzium, Vitamin D, Vitamin K und ausreichend Magnesium als die wichtigsten Nährstoffe. Kalzium ist der Mineralstoff, der in unseren Knochen am häufigsten auftritt. Eine ausreichende Kalziumeinnahme ist in der Wachstumsphase einer der wichtigsten Bausteine für ein gesundes Knochengerüst. Auch im Alter ist eine gute Kalzium Versorgung entscheidend um Knochenschwund zu reduzieren. Auch aus- reichend Sonnenlicht stärkt unsere Knochen. Vitamin D, welches hauptsächlich durch Sonnen- einstrahlung auf der Haut gebildet wird, wird zur Kalziumaufnahme und Knochenbildung benötigt. Zuviel Salz und Koffein hingegen bremsen bekanntlich den Knochenaufbau.   Vorsicht Nebenwirkungen: Osteoporose-Medikamente   Eine wohlbedachte, vitalstoffhaltige basische Ernährung in Kombination mit genügend Sonnenlicht und regelmäßiger sportlicher Aktivität sind folglich die Grundvoraussetzungen für starke und stabile Knochen im Alter. Die Umsetzung dieser Maßnahmen können in jedem Alter begonnen werden, um Knochen zu stärken.   Falls man dennoch Medikamente gegen Osteoporose einnehmen muss sollte man sich wegen gefährlicher Nebenwirkungen gründlich im Vorfeld informieren. Besonders bei langjähriger Einnahme von Osteoporose-Medikamenten haben Studien bewiesen, dass diese den Knochenwachstum abnormal steigern und somit die Knochen extrem brüchig machen.   Ein kleiner Tipp: Trampolinspringen ist eine sehr effektive Maßnahme, um Muskeln, Gelenke und Bänder zu stärken, allerdings benötigt das Trampolin dann Seile und keine Federn.

Sind Sie doppelt belastet?

10. September 2015
“Burnout” ist uns allen mittlerweile ein gängiger Begriff – kennen Sie das Gefühl, doppelt belastet zu sein? Haben Sie Stress im Alltag, sind Sie überarbeitet und kennen das Gefühl zu wenig Freizeit zu haben? All diese Faktoren können zu einem Nervenzusammenbruch führen. Wir Menschen sind zwar unterschiedlich belastbar, aber in einem sind wir alle gleich: Wir brauchen immer mal wieder Raum zum Atmen. Die alltäglichen Hürden, die wir überwinden müssen, können unseren psychischen und physischen Wohlstand deutlich ankratzen. Kinder, Karriere und Haushalt. Das unter einen Hut zu bekommen, ist schon anstrengend genug, aber was, wenn dann noch die Versorgung eines pflegebedürftigen Angehörigen dazukommt? Meist passiert es unerwartet, dass diese zusätzliche Belastung unseren bereits ausgefüllten Alltag noch einmal zusätzlich unter Druck setzt. Wer sich um eine pflegebedürftige Person kümmern muss, weiß, was das bedeutet. Wenn unsere Familie uns plötzlich braucht, sind die eigenen Bedürfnisse auf einmal Nebensache. Wir können uns nicht mehr auf unser Alltagsleben konzentrieren, denn wir müssen immer und zu jeder Stunde rufbereit sein, und wollen natürlich – egal was ist – für unsere Lieben da sein. Diese Liebe und Verantwortung kann pflegende Familienmitglieder an den Rand der Verzweiflung bringen. Und, wie Statistiken zeigen, kommt das auch gar nicht zu selten vor: Neben dem Burnout Grund Nummer 1: der Job – kommen an zweiter Stelle direkt die Personen, die sich um ihre pflegenden Angehörige kümmern müssen.   Auf sich achten und Warnzeichnen rechtzeitig bemerken   Wenn wir am Ende unserer Kräfte sind, und der seelische und körperliche Stress uns in den Burnout treibt, können wir nicht mehr für unsere Pflegebedürftigen da sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf die eigene psychische und physische Gesundheit zu achten und uns, wenn es einfach zu viel wird, auch Hilfe zu besorgen. Die Anzeichen für eine Erschöpfung machen sich meist im Kleinen bemerkbar. Man wird plötzlich öfters krank oder hat sich eine Infektion eingefangen, fühlt sich energielos, wird schnell ungeduldig oder fühlt sich oft hoffnungslos. Wer nachts wach liegt und nicht zur Ruhe kommt, weil er tausend Gedanken wälzt, sollte dies als erstes Warnzeichen sehen und nicht auf die leichte Schulter nehmen.   Mrs. Perfekt kann auch mal Pause machen   Wir wollen alles perfekt machen und unter einen Hut bringen. Doch wie kann ein Mensch arbeiten, ein gesundes Sozialleben führen, sich um seine Familie kümmern, einen Haushalt aufrecht halten und sich zusätzlich rund um die Uhr um ein krankes Familienmitglied kümmern? Das ist einfach zu viel für eine einzelne Person. Natürlich ist dies kein Grund gleich über ein Pflegeheim nachzudenken, aber oft kann eine – vielleicht auch erst einmal temporäre Hilfe – Entlastung geben. Manchmal ist es wichtig, sich helfen zu lassen – in den eigenen vier Wänden. Mit dem richtigen Partner, ist die Pflege Zuhause kein Problem. Eine Pflegefachhilfe kann unterstützen, wo es nötig wird. Ob bei der Grundpflege, beim Waschen, An- und Ausziehen bei der medizinischer Versorgung, oder bei alltäglichen Arbeiten wie der Wohnungsreinigung.   Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen eine Situation über den Kopf wächst, suchen

Ausreichend getrunken?

27. August 2015
Wasser ist ein Lebenselixier – ohne Flüssigkeit gibt es kein Leben. Achten Sie darauf, dass Ihre Liebsten ausreichend getrunken haben. Der menschliche Körper kann einen Wassergehalt von bis zu 80% aufweisen – das ist ganz schön viel. Säuglinge und Kinder haben den höchsten Prozentsatz an Wasser, mit zunehmendem Alter wird das Wasser im Körper dann weniger. Warum ist Wasser, oder generell die Flüssigkeitszufuhr so wichtig für uns Menschen? Und warum sollten vor allem ältere Menschen mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden? Wasser ist Leben Wasser versorgt nicht nur unsere Haut mit viel Feuchtigkeit und sorgt so für ein pralles Erscheinungsbild der Haut – auch unser Organismus ist auf das Lebenselexier angewiesen, da wichtige Prozesse im Körper nur mit Wasser funktionieren – oder ganz viel Wasser benötigen, um in Gang zu kommen. Ein wichtiger Prozess, der viel Wasser braucht ist, ist unsere Verdauung. Unsere Nahrung wird in biochemischen Prozessen zersetzt – was der Körper braucht, verwertet er weiter – Abfallprodukte scheidet er aus. Auch Giftstoffe werden durch den Urin – der ebenfalls hauptsächlich aus Wasser besteht – ausgeschieden. Trinkt ein Mensch zu wenig, fehlt entsprechend im Verdauungsprozess das Wasser, um die biochemischen Vorgänge in Gang zu bringen. Der Körper entzieht dann dem Dickdarm das Wasser und dies führt letztlich zu Verstopfungen, die mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr zu umgehen wäre. Achten Sie auf den Wasserstand Oft kommt es vor, dass ältere Menschen zu wenig trinken. Zwar ist es richtig, dass ältere Menschen im Alter nicht so viel Flüssigkeit brauchen, wie ein Mit-Dreißiger, aber die Menge macht es auch hier aus. Bei älteren Menschen kann es vorkommen, dass das wenige Trinken dazu führt, dass die Schleimhäute austrocknen und die Haut plötzlich fahl wird, weil ihr das Lebenselixier fehlt. Für Angehörige, die sich um ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder kümmern – oder diese in pflegerischer Obhut haben, liegt daher ein besonderes Augenmerk auf dem Flüssigkeitshaushalt ihrer Liebsten. Zu recht, wie auch unsere Erfahrung zeigt. Es ist ganz wichtig, dass ältere Menschen viel trinken, da auch die geistige Verfassung mit dem kühlen Nass in Verbindung steht. Plötzliche Verwirrtheit oder ein schwacher Kreislauf sind Nebenwirkungen, die von mangelnder Flüssigkeitszufuhr rühren. Ca. 1,3- bis 1,5 Liter Flüssigkeit sollte ein Mit-Sechziger im Laufe eines Tages zu sich nehmen – das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Am besten eignen sich ungesüßte Getränke – zum Beispiel Tee, oder Wasser. Wem das Wasser zu nüchtern ist, der kann es mit einem Schuss Zitrone, Gurkenscheiben oder auch Zitronenmelisse aufpimpen. Wichtig ist, das Wasser in kleinen Schlücken zu trinken. Eine andere Maßgabe gilt im übrigen für Menschen, die ein Herz-, Leber- oder Nierenproblem haben – hier kann ein zuviel an Flüssigkeit schädlich sein, daher sollte mit dem betreuenden Arzt eine klare Dosierung der Flüssigkeit abgesprochen werden. Viel Trinken heißt besser leben Unserer Erfahrung zeigt, dass ältere Menschen oft vergessen zu trinken, weil ihr Durstempfinden schlichtweg nachlässt. Um sie an das Trinken zu erinnern, kann ein aufgestellter Trinkplan helfen, oder auch das gewisse Routinen eingehalten werden: zum Beispiel sollte bei jeder Mahlzeit ein volles Glas bereitstehen.

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