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Gesundheitsrisiko Herzinfarkt

18. November 2015
Der Herzinfarkt zählt bei uns in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Unser Herz braucht Sauerstoff um zu funktionieren. Wenn der Blutfluss, der den Sauerstoff zu unserem Herzen trägt, plötzlich deutlich reduziert oder durchbrochen wird, erleiden wir einen Herzinfarkt. Dies geschieht, wenn sich ein Blutgefäß des Herzens verschließt. Wenn es nicht gelingt, die Durchblutung in kürzester Zeit wieder herzustellen, stirbt das betroffene Muskelgewebe ab und es führt zu bleibenden Schäden oder Herzstillstand.   Jährlich überleben durch die rechtzeitige Erkennung und die richtige Behandlung jedoch Tausende einen Herzinfarkt und erholen sich ohne bleibende Beschwerden. Deshalb ist es besonders im steigenden Alter wichtig, sich gründlich zu informieren und im Falle eines Herzinfarkts zu wissen, was zu tun ist.     Wie erkenne ich einen Herzinfarkt?   Die häufigsten Symptome eines Herzinfarkts sind unter anderem:   Unannehmlichkeit, Druck, ein Gefühl von Schwere oder Schmerzen im Brustkorb, Arm oder unter dem Brustbein, Völlegefühl, Verdauungsstörungen sowie ein Gefühl von Erstickung können auf einen Herzinfarkt hindeuten. Viele Patienten berichten auch von vermehrtem Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel . Wichtig: Bei Frauen können diese Symptome auch anders aussehen. Betroffene Frauen berichten oft von extremer Kurzatmigkeit und Schmerzen im Oberbauch.   Während eines Herzinfarktes halten die Symptome meist 30 Minuten oder länger an. Es gibt auch symptomlose Herzinfarkte, diese treten in erster Linie bei Diabetikern auf.     Wie wird ein Herzinfarkt festgestellt und behandelt?   Wenn diese Symptome eintreten, sollte unmittelbar ein Notarzt gerufen werden. Dies gilt auch, wenn die Symptome untypisch sind und ein Herzinfarkt nicht sicher ist. Im Falle eines Herzinfarkts zählt für eine problemlose Erholung jede Minute. Herzinfarkt-Patienten müssen auf der Intensivstation behandelt und überwacht werden. Je schneller die Durchblutung des Herzens wieder hergestellt wird, desto weniger Herzmuskel stirbt ab und desto weniger bleibende Schäden entstehen.   Mit der Hilfe eines EKG kann das Ausmaß an Schäden, die durch den Herzinfarkt verursacht wurden, festgestellt werden. Der Puls und Herzrhythmus können mit einem EKG ebenfalls überwacht werden. Durch eine Thrombolysetherapie kann das Blutgerinnsel, welches den Herzinfarkt ausgelöst hat, mit der Hilfe von Medikamenten aufgelöst werden. Hierfür werden dem Patienten Medikamente, welche entweder das Blutgerinnsel direkt abbauen oder körpereigene Abbauenzyme aktivieren, direkt in die Vene gespritzt. Diese Behandlung wird meist schon direkt vom Notarzt begonnen, bevor der Patient die Intensivstation erreicht.     Wie beugt man einen Herzinfarkt vor?   Am besten kann man einen Herzinfarkt vorbeugen, indem man Risikofaktoren so weit wie möglich reduziert. Hierzu gehören:   Nicht rauchen.   Eine gesunde, ausgewogene Ernährung: wenig Fett, viel frisches Obst und Gemüse.   Bei Übergewicht abnehmen. Schon ein paar Kilo können einen gewaltigen Unterschied machen.   Tägliche Bewegung. Schon eine halbe Stunde zügiges Spazierengehen oder Radfahren reduziert das Risiko eines Herzinfarktes.   Und: Meiden Sie Stressfaktoren!   Wenn Sie bei sich oder bei einer anwesenden Person einen Herzinfarkt vermuten, rufen Sie umgehend einen Notarzt! Auch wenn untypische Symptome auftreten, ist es immer besser sicherzugehen. Jede Minute kann (ein) Leben retten.

Demenz

5. November 2015
Seit dem Kinofilm „Honig im Kopf“ ist die Krankheit Demenz kein Tabu-Thema mehr. Die Krankheit , die sich vor allem durch auffällige Defizite in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten bemerkbar macht, führt bei den Betroffenen zu einer Beeinträchtigung von sozialen und beruflichen Funktionen. Im Falle einer Erkrankung kommt es zu einer Verschlechterung der Gedächtnisleistungen, der Sprache, des Denkvermögens und des praktischen Geschicks.   Symptome einer Demenzerkrankung   Die Demenz ist eine chronische und/oder fortgeschrittene Krankheit des Gehirns, mit Störungen und Verlust vieler Funktionen, die sich zum Beispiel beim Denken, Orientieren, der Auffassungsgabe, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und/oder Urteilsvermögen bemerkbar machen können. Das Hauptsymptom von Demenz ist aber vor allem die Gedächtnisstörung. Am Anfang der Erkrankung fallen meist Störungen im Kurzzeitgedächtnis und in der Merkfähigkeit auf. Im weiteren Verlauf verschwinden dann das Langzeitgedächtnis und die sprachlichen, praktischen und kognitiven Fähigkeiten, die im Laufe des Lebens erworben wurden. Jeder kennt mit Sicherheit in seinem Freundes- oder Bekanntheitskreis einen Fall, über den er berichten kann. Oft hört man von verzweifelten Geschichten, dass Eltern ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen.   Um eine Demenzdiagnose stellen zu können, müssen die Symptome mindestens über 6 Monate bestanden haben.   Demenz wird zur Volkskrankheit   Ab dem 65. Lebensjahr muss jeder Dritte damit rechnen, von Demenz betroffen zu werden. Besonders Erwachsene mit Eltern, die über 65 Jahre sind, müssen damit rechnen, dass sie früher oder später mit der Betreuung eines demenzkranken Elternteils konfrontiert werden könnten. Je älter der Mensch wird, desto größer wird das Risiko von der Krankheit befallen zu werden und mit dem heranwachsenden Altersspiegel, steigt die Anzahl der Betroffenen immer höher.   Pflege mit Herausforderung.   Demenz ist eine Krankheit, die die Angehörigen der Betroffenen enorm und mehr als andere Erkrankungen mit Veränderungen und Beeinträchtigungen konfrontiert. Angehörige von Demenz Erkrankten leiden oft viel mehr als der Betroffene selber. Schmerz, Mitleid, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Ärger und Trauer gehören zu dem Wechselbad von Gefühlen, die Angehörige und Partner von demenzkranken Menschen überfällt.   Hinweise für Angehörige und Betreuer von Demenzkranken Menschen   Wenn eine nahestehende Person an Demenz erkrankt, müssen pflegende Angehörige auf einmal einen großen Teil ihrer Zeit und Kraft in die Betreuung des Nahestehenden investieren. Damit diese nicht plötzlich völlig mit der Vollzeit Pflege überfordert werden, ist es wichtig, dass sie sich rechtzeitig Unterstützung holen und gut über Demenz informieren. Demenzerkrankte Personen verlieren nach und nach die Fähigkeit normal zu kommunizieren. Als Angehöriger sollte man versuchen, sich immer in die Situation des Demenzerkrankten zu versetzen, um Wege zu finden, miteinander umzugehen. Es ist sehr wichtig, dass man Demenzerkrankten zwar bei den täglichen Tätigkeiten unter die Arme greift, aber dennoch sollte man ihnen so lange wie möglich die Selbstständigkeit lassen. Auch wenn man am liebsten rund um die Uhr für seine Liebsten da sein möchte, ist es für Angehörige wichtig, dass sie sich nicht selbst aufgeben. Um selber gesund und glücklich zu bleiben, sollten sich pflegende Angehörige professionelle Hilfe suchen.   Wenn Sie Hilfe bei der Pflege eines Demenzerkrankten benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Vereinbaren Sie

Oh Sommer, wo bist du nur hin?

30. September 2015
Wenn die Temperaturen draußen in Richtung null fallen und der Himmel nur noch grau und düster ist, passiert es schnell, dass unsere Stimmung mit der Außentemperatur in den Keller rutscht. Die leichten, langen Sommerabende sind nun vorbei und für viele heißt dies, dass auch die unbeschwerte Sommerlaune nicht mehr zum Vorschein kommt. Winterdepression nennt man diese saisonal-affektive Störung- und selten kommt sie nicht vor. Rund 17% der Menschen leiden unter leichten Symptomen der Winterdepression, dabei gibt es doch so viel Schönes im Herbst und Winter.   Wie können wir schlechte Laune im Herbst vermeiden?   Positiv denken!   Wissen Sie noch wie Sie den Herbst liebten als Kind? Die knusprig-bunten Blätter überall, weiche Schals und gemütliche Abende zuhause auf der Couch mit einer wolligen Decke und warmer Schokolade? Eher als die negativen Aspekte wie die dunklen, kalten Morgen und die verkürzten Tage, sollten Sie sich über die positiven Dinge freuen, wie sie es als Kind taten. Freuen Sie sich auf all die wunderschönen Dinge, die der Herbst mit sich bringt! Kürbissuppe, heiße Schokolade, Bratäpfel, Feigen, Kaminfeuer, gemütliche Abende zuhause bei Kerzenschein, bunte Blätter, weiche Schals – all diese tollen Dinge bringt uns der Saisonwechsel.   Schlafen Sie!   Dunkle, kühle Herbstmorgen sind nichts für Kurzschläfer. Die langen, dunklen Tage im Herbst und Winter sorgen für eine Steigerung der Melatoninproduktion in unseren Körpern, was uns tagsüber müde macht und nachts den Schlaf raubt. Um morgens gut gelaunt aufzustehen, muss man besonders im Herbst früh genug ins Bett gehen und sich eine gute Schlafhygiene aneignen. Legen sie sich abends mit einem Tee oder einer heißen Schokolade und einem guten Buch ins Bett und lesen sie, bis sie müde genug werden um gut einzuschlafen.   Verbringen Sie Zeit an der frischen Luft!   Die Heizungsluft in unseren Häusern und Büros lässt unsere Schleimhäute austrocknen und steigert die Gefahr, dass wir uns einen Erkältungsinfekt einfangen. Zusätzlich kann Winterfaulheit- das nicht Verlassen unserer eigenen vier Wände- zu Winterdepression führen. Um das zu verhindern, ist es besonders zur Herbstzeit wichtig, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Machen Sie jeden Morgen oder Abend einen halbstündigen Spaziergang im Park oder im Wald.   Nehmen sie ausreichend Vitamin D zu sich!   Sonnenlicht ist die Hauptquelle für Vitamin D in unseren Körpern. Wenn es im Herbst draußen dunkler wird, sind Experten der Meinung, dass ein Mangel an Vitamin D ein Auslöser für eine saisonal-affektive-Störung, auch Winterdepression genannt, ist. Kaufen sie sich in der Apotheke ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D.   Treten Sie dem Herbst optimistisch entgegen und freuen Sie sich auf die positiven Aspekte des Saisonwechsels. Machen Sie es sich zuhause gemütlich mit Kerzen, Kissen und Decken und genießen Sie die Leckereien, die der Herbst mit sich bringt.

Ein gesundes Knochengerüst ist der Schlüssel zur Gesundheit im Alter

23. September 2015
“Trink deine Milch aus, damit du starke Knochen bekommst”   An diesem Spruch können wir uns alle aus unserer Kindheit erinnern – auch wenn lange bewiesen ist, dass die Kalziumaufnahme nur einer von vielen Faktoren ist, welcher die Knochendichte beeinflusst. Regelmäßige und gesunde Bewegung, Vitamine und Mineralstoffe und genügend Sonnenlicht unterstützen den Aufbau von starken Knochen und schützen uns somit vor Osteoporose und Knochenschwund im Alter.   Ein starkes und stabiles Skelett wird schon im jungen Alter gebildet, doch ein gesunder Lebensstil ist das ganze Leben über wichtig für gesunde Knochen im Alter.   Unser Knochengerüst ist fertig aufgebaut wenn wir etwa 35 Jahre alt sind. Doch auch nach Ende der Wachstumsphase bilden sich unser Knochen weiterhin fort. Altes Knochengewebe wird weiterhin abgebaut und durch neues ersetzt. Deshalb ist es auch im späteren Alter wichtig, dass wir uns um unsere Knochen kümmern – denn diese bauen schon im Alter von 50 Jahren stark ab. Besonders Frauen in den Wechseljahren sind davon stark betroffen. Wenn der Östrogenspiegel absinkt können Knochen nicht mehr so viel Kalzium speichern wie früher und so sinkt auch die Stabilität der Knochen deutlich ab. Ein weiterer Nachteil des Alterns: Wir produzieren deutlich weniger Vitamin D, was wiederum das Risiko von schlimmen Knochenbrüchen oder der Erkrankung an Osteoporose deutlich steigen lässt. Während dieser Jahre verlieren Frauen jährlich bis zu 2% Knochenmasse.   Gesunde Knochen durch Bewegung und richtige Ernährung   Gesunde und regelmäßige Bewegung gilt als die wichtigste Vorbeugung gegen Knochenschwund. Die Belastung, die durch Sport und eine regelmäßige Bewegung entsteht, regt den Stoffwechsel der Knochen an und baut damit die Stabilität auf. Auch eine gezielte Ernährung hilft bei dem Aufbau von einem starken Knochengerüst. Hier gelten Kalzium, Vitamin D, Vitamin K und ausreichend Magnesium als die wichtigsten Nährstoffe. Kalzium ist der Mineralstoff, der in unseren Knochen am häufigsten auftritt. Eine ausreichende Kalziumeinnahme ist in der Wachstumsphase einer der wichtigsten Bausteine für ein gesundes Knochengerüst. Auch im Alter ist eine gute Kalzium Versorgung entscheidend um Knochenschwund zu reduzieren. Auch aus- reichend Sonnenlicht stärkt unsere Knochen. Vitamin D, welches hauptsächlich durch Sonnen- einstrahlung auf der Haut gebildet wird, wird zur Kalziumaufnahme und Knochenbildung benötigt. Zuviel Salz und Koffein hingegen bremsen bekanntlich den Knochenaufbau.   Vorsicht Nebenwirkungen: Osteoporose-Medikamente   Eine wohlbedachte, vitalstoffhaltige basische Ernährung in Kombination mit genügend Sonnenlicht und regelmäßiger sportlicher Aktivität sind folglich die Grundvoraussetzungen für starke und stabile Knochen im Alter. Die Umsetzung dieser Maßnahmen können in jedem Alter begonnen werden, um Knochen zu stärken.   Falls man dennoch Medikamente gegen Osteoporose einnehmen muss sollte man sich wegen gefährlicher Nebenwirkungen gründlich im Vorfeld informieren. Besonders bei langjähriger Einnahme von Osteoporose-Medikamenten haben Studien bewiesen, dass diese den Knochenwachstum abnormal steigern und somit die Knochen extrem brüchig machen.   Ein kleiner Tipp: Trampolinspringen ist eine sehr effektive Maßnahme, um Muskeln, Gelenke und Bänder zu stärken, allerdings benötigt das Trampolin dann Seile und keine Federn.

Sind Sie doppelt belastet?

10. September 2015
“Burnout” ist uns allen mittlerweile ein gängiger Begriff – kennen Sie das Gefühl, doppelt belastet zu sein? Haben Sie Stress im Alltag, sind Sie überarbeitet und kennen das Gefühl zu wenig Freizeit zu haben? All diese Faktoren können zu einem Nervenzusammenbruch führen. Wir Menschen sind zwar unterschiedlich belastbar, aber in einem sind wir alle gleich: Wir brauchen immer mal wieder Raum zum Atmen. Die alltäglichen Hürden, die wir überwinden müssen, können unseren psychischen und physischen Wohlstand deutlich ankratzen. Kinder, Karriere und Haushalt. Das unter einen Hut zu bekommen, ist schon anstrengend genug, aber was, wenn dann noch die Versorgung eines pflegebedürftigen Angehörigen dazukommt? Meist passiert es unerwartet, dass diese zusätzliche Belastung unseren bereits ausgefüllten Alltag noch einmal zusätzlich unter Druck setzt. Wer sich um eine pflegebedürftige Person kümmern muss, weiß, was das bedeutet. Wenn unsere Familie uns plötzlich braucht, sind die eigenen Bedürfnisse auf einmal Nebensache. Wir können uns nicht mehr auf unser Alltagsleben konzentrieren, denn wir müssen immer und zu jeder Stunde rufbereit sein, und wollen natürlich – egal was ist – für unsere Lieben da sein. Diese Liebe und Verantwortung kann pflegende Familienmitglieder an den Rand der Verzweiflung bringen. Und, wie Statistiken zeigen, kommt das auch gar nicht zu selten vor: Neben dem Burnout Grund Nummer 1: der Job – kommen an zweiter Stelle direkt die Personen, die sich um ihre pflegenden Angehörige kümmern müssen.   Auf sich achten und Warnzeichnen rechtzeitig bemerken   Wenn wir am Ende unserer Kräfte sind, und der seelische und körperliche Stress uns in den Burnout treibt, können wir nicht mehr für unsere Pflegebedürftigen da sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf die eigene psychische und physische Gesundheit zu achten und uns, wenn es einfach zu viel wird, auch Hilfe zu besorgen. Die Anzeichen für eine Erschöpfung machen sich meist im Kleinen bemerkbar. Man wird plötzlich öfters krank oder hat sich eine Infektion eingefangen, fühlt sich energielos, wird schnell ungeduldig oder fühlt sich oft hoffnungslos. Wer nachts wach liegt und nicht zur Ruhe kommt, weil er tausend Gedanken wälzt, sollte dies als erstes Warnzeichen sehen und nicht auf die leichte Schulter nehmen.   Mrs. Perfekt kann auch mal Pause machen   Wir wollen alles perfekt machen und unter einen Hut bringen. Doch wie kann ein Mensch arbeiten, ein gesundes Sozialleben führen, sich um seine Familie kümmern, einen Haushalt aufrecht halten und sich zusätzlich rund um die Uhr um ein krankes Familienmitglied kümmern? Das ist einfach zu viel für eine einzelne Person. Natürlich ist dies kein Grund gleich über ein Pflegeheim nachzudenken, aber oft kann eine – vielleicht auch erst einmal temporäre Hilfe – Entlastung geben. Manchmal ist es wichtig, sich helfen zu lassen – in den eigenen vier Wänden. Mit dem richtigen Partner, ist die Pflege Zuhause kein Problem. Eine Pflegefachhilfe kann unterstützen, wo es nötig wird. Ob bei der Grundpflege, beim Waschen, An- und Ausziehen bei der medizinischer Versorgung, oder bei alltäglichen Arbeiten wie der Wohnungsreinigung.   Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen eine Situation über den Kopf wächst, suchen

Ausreichend getrunken?

27. August 2015
Wasser ist ein Lebenselixier – ohne Flüssigkeit gibt es kein Leben. Achten Sie darauf, dass Ihre Liebsten ausreichend getrunken haben. Der menschliche Körper kann einen Wassergehalt von bis zu 80% aufweisen – das ist ganz schön viel. Säuglinge und Kinder haben den höchsten Prozentsatz an Wasser, mit zunehmendem Alter wird das Wasser im Körper dann weniger. Warum ist Wasser, oder generell die Flüssigkeitszufuhr so wichtig für uns Menschen? Und warum sollten vor allem ältere Menschen mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden? Wasser ist Leben Wasser versorgt nicht nur unsere Haut mit viel Feuchtigkeit und sorgt so für ein pralles Erscheinungsbild der Haut – auch unser Organismus ist auf das Lebenselexier angewiesen, da wichtige Prozesse im Körper nur mit Wasser funktionieren – oder ganz viel Wasser benötigen, um in Gang zu kommen. Ein wichtiger Prozess, der viel Wasser braucht ist, ist unsere Verdauung. Unsere Nahrung wird in biochemischen Prozessen zersetzt – was der Körper braucht, verwertet er weiter – Abfallprodukte scheidet er aus. Auch Giftstoffe werden durch den Urin – der ebenfalls hauptsächlich aus Wasser besteht – ausgeschieden. Trinkt ein Mensch zu wenig, fehlt entsprechend im Verdauungsprozess das Wasser, um die biochemischen Vorgänge in Gang zu bringen. Der Körper entzieht dann dem Dickdarm das Wasser und dies führt letztlich zu Verstopfungen, die mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr zu umgehen wäre. Achten Sie auf den Wasserstand Oft kommt es vor, dass ältere Menschen zu wenig trinken. Zwar ist es richtig, dass ältere Menschen im Alter nicht so viel Flüssigkeit brauchen, wie ein Mit-Dreißiger, aber die Menge macht es auch hier aus. Bei älteren Menschen kann es vorkommen, dass das wenige Trinken dazu führt, dass die Schleimhäute austrocknen und die Haut plötzlich fahl wird, weil ihr das Lebenselixier fehlt. Für Angehörige, die sich um ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder kümmern – oder diese in pflegerischer Obhut haben, liegt daher ein besonderes Augenmerk auf dem Flüssigkeitshaushalt ihrer Liebsten. Zu recht, wie auch unsere Erfahrung zeigt. Es ist ganz wichtig, dass ältere Menschen viel trinken, da auch die geistige Verfassung mit dem kühlen Nass in Verbindung steht. Plötzliche Verwirrtheit oder ein schwacher Kreislauf sind Nebenwirkungen, die von mangelnder Flüssigkeitszufuhr rühren. Ca. 1,3- bis 1,5 Liter Flüssigkeit sollte ein Mit-Sechziger im Laufe eines Tages zu sich nehmen – das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Am besten eignen sich ungesüßte Getränke – zum Beispiel Tee, oder Wasser. Wem das Wasser zu nüchtern ist, der kann es mit einem Schuss Zitrone, Gurkenscheiben oder auch Zitronenmelisse aufpimpen. Wichtig ist, das Wasser in kleinen Schlücken zu trinken. Eine andere Maßgabe gilt im übrigen für Menschen, die ein Herz-, Leber- oder Nierenproblem haben – hier kann ein zuviel an Flüssigkeit schädlich sein, daher sollte mit dem betreuenden Arzt eine klare Dosierung der Flüssigkeit abgesprochen werden. Viel Trinken heißt besser leben Unserer Erfahrung zeigt, dass ältere Menschen oft vergessen zu trinken, weil ihr Durstempfinden schlichtweg nachlässt. Um sie an das Trinken zu erinnern, kann ein aufgestellter Trinkplan helfen, oder auch das gewisse Routinen eingehalten werden: zum Beispiel sollte bei jeder Mahlzeit ein volles Glas bereitstehen.

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