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Die schönste und zugleich anstrengendste Zeit des Jahres.

7. Dezember 2015
Die Weihnachtszeit war in unserer Kindheit einst eine magische, sorglose Zeit, geprägt von wundervollen Erinnerungen an Familie, Geschenke und leckerem Essen. Heute sind die meisten von uns zwar immer noch in großer Vorfreude auf das Fest, mitunter auch schon leicht gestresst. Der „Weihnachtsstress“ ist so sehr Tradition geworden, wie der Tannenbaum in unseren Wohnzimmern.   Stress hat man nicht, Stress macht man sich. Alle Jahre wieder fühlen wir uns verpflichtet, das perfekte Weihnachtsfest zu organisieren. Der schönste Baum, das leckerste Abendessen, die perfekten Geschenke. Wir wollen selbstverständlich selbst gebackene Plätzchen, einen schön dekorierten Adventskranz – im besten Fall auch selbst gemacht – eine heimelige Weihnachtsumgebung, die dann am Heiligabend mit dem Weihnachtsbaum das Highlight bildet.   Die wenigsten von uns können sich allerdings ausschließlich auf das Fest konzentrieren. Viele sind berufstätig, haben schulpflichtige Kinder oder pflegebedürftige Eltern, die ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit erfordern. Die besinnliche Weihnachtszeit kann dann leicht zur stressigen Zeit werden, da wir viel zu viel damit beschäftigt sind, es anderen recht zu machen und die Erwartungen an uns selbst enorm sind. Im schlimmsten Fall kommt es am Heiligen Abend zum Eklat, weil Erwartungen und Realität nicht zusammengehen.   Herausforderungen unaufgeregt begegnen Wenn der pubertierende Sohn keine Lust auf ein schickes Weihnachts-Outfit hat und lieber in Jogginghose und Oversize-Pulli zur Tafel kommen möchte, können die Nerven schon einmal durchgehen. Ihre Erwartungen an Weihnachten sind einfach andere als seine. Sie können zwar versuchen ihm zu erklären, dass er sich an diesem besonderen Tag doch etwas Nettes anziehen könnte, aber schonen Sie Ihre Nerven, wenn er das anders sieht. Erfreuen Sie sich einfach an der Tatsache, dass er da ist und am Fest teilnimmt. Vielleicht kämpfen Sie auch nicht mit Ihrem Sohn, sondern eher mit Tante Frieda, die statt Weihnachtsgans lieber Pute gehabt hätte. Möglicherweise treffen Sie aber auch auf Onkel Willi, der sich bereits vor dem Weihnachtsmahl einen Punsch zu viel gegönnt hat.   Wer auch immer unter Ihrem Weihnachtsbaum oder an Ihrer Weihnachtstafel sitzt: Bleiben Sie gelassen, atmen Sie durch und versuchen Sie den Grad Ihrer Empörung im Zaum zu halten. Sie tun vor allem sich selbst was Gutes, wenn Sie über vermeintliche „Störungen“ hinweggehen.   Weihnachtszeit ist Beisammensein Was am Ende zählt, ist doch, dass man zusammen ist. Beisammen. Mit einem Dach über dem Kopf – mit einer warmen Mahlzeit. Es sind die ganz kleinen, scheinbar alltäglichen Dinge, die froh und glücklich machen.   Zu schätzen weiß man das erst, wenn diese „Selbstverständlichkeiten“ plötzlich nicht mehr da sind. Jeder, der einen kranken Menschen zur Pflege zu Hause hat, kann ein Lied davon singen. Letztlich geht es auch gar nicht darum, alles perfekt unter einen Hut zu packen. Das Weihnachtsfest ist ein Fest der Liebe. Wer, wenn nicht unsere Liebsten, wird Verständnis für uns haben, wenn mal etwas nicht ganz so perfekt ist?   In diesem Sinne, wünscht das ganze ambulant-Eifel Team eine besinnliche Vorweihnachtszeit und ein entspanntes Fest.

Die Kraft der Natur

3. Dezember 2015
Die Wirkung von Heilpflanzen wird oft unterschätzt. Bei kleineren körperlichen Beschwerden nutzen wir sie zwar gelegentlich, aber genügend Vertrauen, um sie bei stärkeren Krankheitserscheinungen zu nutzen, schenken wir ihnen dann doch nicht. Das ist schade, denn schon unsere Vorväter wussten, dass in den unscheinbaren Pflanzen unglaubliches Potential für unsere Gesundheit steckt, und auch heute noch bedient sich die moderne Medizin der vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Heilpflanzen.   Der Medizinschatz, den die Natur für uns parat hält ist unerschöpflich.   Heilpflanzen wirken anders als die Medikamente, die wir aus der Schulmedizin kennen. Die Wirkung basiert nicht auf einem einzigen künstlichen Wirkstoff, sondern ist zusammengesetzt aus einer Vielfalt an natürlichen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Antioxidanten, die kombiniert eine ganz spezifische Wirkung in unseren Körpern auslösen. Der eindeutige Vorteil, den Heilpflanzen gegenüber herkömmlichen Medikamenten haben, sind die wenigen Nebenwirkungen. Anders als bei der Schulmedizin, die oftmals unerwünschte Begleiterscheinungen mit sich trägt, zeigt sich die Nebenwirkungen von Heilpflanzen oft in zusätzlichen positiven Wirkungen.   Hier einige der beliebtesten Heilpflanzen und ihre Wirkung.   Baldrian   Die Wurzeln des Baldrian wurden im antiken Griechenland als Allheilmittel benutzt. Heute gilt die Wurzel als effizientes Heilmittel bei Unruhe und Nervosität und wird vor allem bei Schlafstörungen angewandt. Zusätzlich hilft das Heilmittel auch bei Magenkrämpfen, Reizmagen und Gastritis, Zusatzerscheinungen von Unruhe und Nervosität. Anders als herkömmliche Schlafmittel besteht bei der Nutzung von Baldrian keine Suchtgefahr.   Am besten wirkt Baldrian gegen nervös bedingte Schlafstörungen in Kombination mit Melisse und Hopfen.   Brennnessel   Die Brennnessel wird in erster Linier bei Problemen mit Haut, Muskeln, und Gelenken in Anspruch genommen. Hautausschläge, Sonnenbrände und leichte Verbrennungen können durch die intensive Wirkung der Brennnessel gelindert werden. Zusätzlich wird die Pflanze bei Rheumatismus der Muskeln und Gelenke, bei Durchblutungsstörungen und sogar zur Anregung der Nierentätigkeit angewandt. Was die wenigsten wissen: Brennessel hilft sogar bei Eisenmangel!   Johanniskraut   Johanniskraut wird als Heilpflanze schon mehr als 2000 Jahre angewandt. Seit dem Mittelalter wird die Pflanze gegen Stimmungsschwankungen und Angstzustände benutzt. Johanniskraut wirkt aber nicht nur stimmungsaufhellend und kann die Laune positiv beeinflussen. Zubereitet hat es zusätzlich eine entzündungshemmende, durchblutungs- und wundheilungsfördernde Eigenschaft!   Diese Heilpflanze kann gerade in den Wechseljahren für Entspannung sorgen.   Melisse   Melisse wirkt bekanntlich krampflösend, beruhigend und virenhemmend. Am häufigsten wird die Heilpflanze jedoch bei nervös bedingten Einschlafstörungen und nervös bedingten Magen-Darm- Beschwerden eingesetzt. Das ätherische Öl in der Melisse wirkt beruhigend und angstlösend und hat gleichzeitig eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur im Darm.   Melisse ist übrigens auch ein Gute-Laune-Gewürz. Deshalb einfach mal probieren mit Melisse zu würzen!

Gesundheitsrisiko Herzinfarkt

18. November 2015
Der Herzinfarkt zählt bei uns in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Unser Herz braucht Sauerstoff um zu funktionieren. Wenn der Blutfluss, der den Sauerstoff zu unserem Herzen trägt, plötzlich deutlich reduziert oder durchbrochen wird, erleiden wir einen Herzinfarkt. Dies geschieht, wenn sich ein Blutgefäß des Herzens verschließt. Wenn es nicht gelingt, die Durchblutung in kürzester Zeit wieder herzustellen, stirbt das betroffene Muskelgewebe ab und es führt zu bleibenden Schäden oder Herzstillstand.   Jährlich überleben durch die rechtzeitige Erkennung und die richtige Behandlung jedoch Tausende einen Herzinfarkt und erholen sich ohne bleibende Beschwerden. Deshalb ist es besonders im steigenden Alter wichtig, sich gründlich zu informieren und im Falle eines Herzinfarkts zu wissen, was zu tun ist.     Wie erkenne ich einen Herzinfarkt?   Die häufigsten Symptome eines Herzinfarkts sind unter anderem:   Unannehmlichkeit, Druck, ein Gefühl von Schwere oder Schmerzen im Brustkorb, Arm oder unter dem Brustbein, Völlegefühl, Verdauungsstörungen sowie ein Gefühl von Erstickung können auf einen Herzinfarkt hindeuten. Viele Patienten berichten auch von vermehrtem Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel . Wichtig: Bei Frauen können diese Symptome auch anders aussehen. Betroffene Frauen berichten oft von extremer Kurzatmigkeit und Schmerzen im Oberbauch.   Während eines Herzinfarktes halten die Symptome meist 30 Minuten oder länger an. Es gibt auch symptomlose Herzinfarkte, diese treten in erster Linie bei Diabetikern auf.     Wie wird ein Herzinfarkt festgestellt und behandelt?   Wenn diese Symptome eintreten, sollte unmittelbar ein Notarzt gerufen werden. Dies gilt auch, wenn die Symptome untypisch sind und ein Herzinfarkt nicht sicher ist. Im Falle eines Herzinfarkts zählt für eine problemlose Erholung jede Minute. Herzinfarkt-Patienten müssen auf der Intensivstation behandelt und überwacht werden. Je schneller die Durchblutung des Herzens wieder hergestellt wird, desto weniger Herzmuskel stirbt ab und desto weniger bleibende Schäden entstehen.   Mit der Hilfe eines EKG kann das Ausmaß an Schäden, die durch den Herzinfarkt verursacht wurden, festgestellt werden. Der Puls und Herzrhythmus können mit einem EKG ebenfalls überwacht werden. Durch eine Thrombolysetherapie kann das Blutgerinnsel, welches den Herzinfarkt ausgelöst hat, mit der Hilfe von Medikamenten aufgelöst werden. Hierfür werden dem Patienten Medikamente, welche entweder das Blutgerinnsel direkt abbauen oder körpereigene Abbauenzyme aktivieren, direkt in die Vene gespritzt. Diese Behandlung wird meist schon direkt vom Notarzt begonnen, bevor der Patient die Intensivstation erreicht.     Wie beugt man einen Herzinfarkt vor?   Am besten kann man einen Herzinfarkt vorbeugen, indem man Risikofaktoren so weit wie möglich reduziert. Hierzu gehören:   Nicht rauchen.   Eine gesunde, ausgewogene Ernährung: wenig Fett, viel frisches Obst und Gemüse.   Bei Übergewicht abnehmen. Schon ein paar Kilo können einen gewaltigen Unterschied machen.   Tägliche Bewegung. Schon eine halbe Stunde zügiges Spazierengehen oder Radfahren reduziert das Risiko eines Herzinfarktes.   Und: Meiden Sie Stressfaktoren!   Wenn Sie bei sich oder bei einer anwesenden Person einen Herzinfarkt vermuten, rufen Sie umgehend einen Notarzt! Auch wenn untypische Symptome auftreten, ist es immer besser sicherzugehen. Jede Minute kann (ein) Leben retten.

Demenz

5. November 2015
Seit dem Kinofilm „Honig im Kopf“ ist die Krankheit Demenz kein Tabu-Thema mehr. Die Krankheit , die sich vor allem durch auffällige Defizite in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten bemerkbar macht, führt bei den Betroffenen zu einer Beeinträchtigung von sozialen und beruflichen Funktionen. Im Falle einer Erkrankung kommt es zu einer Verschlechterung der Gedächtnisleistungen, der Sprache, des Denkvermögens und des praktischen Geschicks.   Symptome einer Demenzerkrankung   Die Demenz ist eine chronische und/oder fortgeschrittene Krankheit des Gehirns, mit Störungen und Verlust vieler Funktionen, die sich zum Beispiel beim Denken, Orientieren, der Auffassungsgabe, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und/oder Urteilsvermögen bemerkbar machen können. Das Hauptsymptom von Demenz ist aber vor allem die Gedächtnisstörung. Am Anfang der Erkrankung fallen meist Störungen im Kurzzeitgedächtnis und in der Merkfähigkeit auf. Im weiteren Verlauf verschwinden dann das Langzeitgedächtnis und die sprachlichen, praktischen und kognitiven Fähigkeiten, die im Laufe des Lebens erworben wurden. Jeder kennt mit Sicherheit in seinem Freundes- oder Bekanntheitskreis einen Fall, über den er berichten kann. Oft hört man von verzweifelten Geschichten, dass Eltern ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen.   Um eine Demenzdiagnose stellen zu können, müssen die Symptome mindestens über 6 Monate bestanden haben.   Demenz wird zur Volkskrankheit   Ab dem 65. Lebensjahr muss jeder Dritte damit rechnen, von Demenz betroffen zu werden. Besonders Erwachsene mit Eltern, die über 65 Jahre sind, müssen damit rechnen, dass sie früher oder später mit der Betreuung eines demenzkranken Elternteils konfrontiert werden könnten. Je älter der Mensch wird, desto größer wird das Risiko von der Krankheit befallen zu werden und mit dem heranwachsenden Altersspiegel, steigt die Anzahl der Betroffenen immer höher.   Pflege mit Herausforderung.   Demenz ist eine Krankheit, die die Angehörigen der Betroffenen enorm und mehr als andere Erkrankungen mit Veränderungen und Beeinträchtigungen konfrontiert. Angehörige von Demenz Erkrankten leiden oft viel mehr als der Betroffene selber. Schmerz, Mitleid, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Ärger und Trauer gehören zu dem Wechselbad von Gefühlen, die Angehörige und Partner von demenzkranken Menschen überfällt.   Hinweise für Angehörige und Betreuer von Demenzkranken Menschen   Wenn eine nahestehende Person an Demenz erkrankt, müssen pflegende Angehörige auf einmal einen großen Teil ihrer Zeit und Kraft in die Betreuung des Nahestehenden investieren. Damit diese nicht plötzlich völlig mit der Vollzeit Pflege überfordert werden, ist es wichtig, dass sie sich rechtzeitig Unterstützung holen und gut über Demenz informieren. Demenzerkrankte Personen verlieren nach und nach die Fähigkeit normal zu kommunizieren. Als Angehöriger sollte man versuchen, sich immer in die Situation des Demenzerkrankten zu versetzen, um Wege zu finden, miteinander umzugehen. Es ist sehr wichtig, dass man Demenzerkrankten zwar bei den täglichen Tätigkeiten unter die Arme greift, aber dennoch sollte man ihnen so lange wie möglich die Selbstständigkeit lassen. Auch wenn man am liebsten rund um die Uhr für seine Liebsten da sein möchte, ist es für Angehörige wichtig, dass sie sich nicht selbst aufgeben. Um selber gesund und glücklich zu bleiben, sollten sich pflegende Angehörige professionelle Hilfe suchen.   Wenn Sie Hilfe bei der Pflege eines Demenzerkrankten benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Vereinbaren Sie

Oh Sommer, wo bist du nur hin?

30. September 2015
Wenn die Temperaturen draußen in Richtung null fallen und der Himmel nur noch grau und düster ist, passiert es schnell, dass unsere Stimmung mit der Außentemperatur in den Keller rutscht. Die leichten, langen Sommerabende sind nun vorbei und für viele heißt dies, dass auch die unbeschwerte Sommerlaune nicht mehr zum Vorschein kommt. Winterdepression nennt man diese saisonal-affektive Störung- und selten kommt sie nicht vor. Rund 17% der Menschen leiden unter leichten Symptomen der Winterdepression, dabei gibt es doch so viel Schönes im Herbst und Winter.   Wie können wir schlechte Laune im Herbst vermeiden?   Positiv denken!   Wissen Sie noch wie Sie den Herbst liebten als Kind? Die knusprig-bunten Blätter überall, weiche Schals und gemütliche Abende zuhause auf der Couch mit einer wolligen Decke und warmer Schokolade? Eher als die negativen Aspekte wie die dunklen, kalten Morgen und die verkürzten Tage, sollten Sie sich über die positiven Dinge freuen, wie sie es als Kind taten. Freuen Sie sich auf all die wunderschönen Dinge, die der Herbst mit sich bringt! Kürbissuppe, heiße Schokolade, Bratäpfel, Feigen, Kaminfeuer, gemütliche Abende zuhause bei Kerzenschein, bunte Blätter, weiche Schals – all diese tollen Dinge bringt uns der Saisonwechsel.   Schlafen Sie!   Dunkle, kühle Herbstmorgen sind nichts für Kurzschläfer. Die langen, dunklen Tage im Herbst und Winter sorgen für eine Steigerung der Melatoninproduktion in unseren Körpern, was uns tagsüber müde macht und nachts den Schlaf raubt. Um morgens gut gelaunt aufzustehen, muss man besonders im Herbst früh genug ins Bett gehen und sich eine gute Schlafhygiene aneignen. Legen sie sich abends mit einem Tee oder einer heißen Schokolade und einem guten Buch ins Bett und lesen sie, bis sie müde genug werden um gut einzuschlafen.   Verbringen Sie Zeit an der frischen Luft!   Die Heizungsluft in unseren Häusern und Büros lässt unsere Schleimhäute austrocknen und steigert die Gefahr, dass wir uns einen Erkältungsinfekt einfangen. Zusätzlich kann Winterfaulheit- das nicht Verlassen unserer eigenen vier Wände- zu Winterdepression führen. Um das zu verhindern, ist es besonders zur Herbstzeit wichtig, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Machen Sie jeden Morgen oder Abend einen halbstündigen Spaziergang im Park oder im Wald.   Nehmen sie ausreichend Vitamin D zu sich!   Sonnenlicht ist die Hauptquelle für Vitamin D in unseren Körpern. Wenn es im Herbst draußen dunkler wird, sind Experten der Meinung, dass ein Mangel an Vitamin D ein Auslöser für eine saisonal-affektive-Störung, auch Winterdepression genannt, ist. Kaufen sie sich in der Apotheke ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D.   Treten Sie dem Herbst optimistisch entgegen und freuen Sie sich auf die positiven Aspekte des Saisonwechsels. Machen Sie es sich zuhause gemütlich mit Kerzen, Kissen und Decken und genießen Sie die Leckereien, die der Herbst mit sich bringt.

Ein gesundes Knochengerüst ist der Schlüssel zur Gesundheit im Alter

23. September 2015
“Trink deine Milch aus, damit du starke Knochen bekommst”   An diesem Spruch können wir uns alle aus unserer Kindheit erinnern – auch wenn lange bewiesen ist, dass die Kalziumaufnahme nur einer von vielen Faktoren ist, welcher die Knochendichte beeinflusst. Regelmäßige und gesunde Bewegung, Vitamine und Mineralstoffe und genügend Sonnenlicht unterstützen den Aufbau von starken Knochen und schützen uns somit vor Osteoporose und Knochenschwund im Alter.   Ein starkes und stabiles Skelett wird schon im jungen Alter gebildet, doch ein gesunder Lebensstil ist das ganze Leben über wichtig für gesunde Knochen im Alter.   Unser Knochengerüst ist fertig aufgebaut wenn wir etwa 35 Jahre alt sind. Doch auch nach Ende der Wachstumsphase bilden sich unser Knochen weiterhin fort. Altes Knochengewebe wird weiterhin abgebaut und durch neues ersetzt. Deshalb ist es auch im späteren Alter wichtig, dass wir uns um unsere Knochen kümmern – denn diese bauen schon im Alter von 50 Jahren stark ab. Besonders Frauen in den Wechseljahren sind davon stark betroffen. Wenn der Östrogenspiegel absinkt können Knochen nicht mehr so viel Kalzium speichern wie früher und so sinkt auch die Stabilität der Knochen deutlich ab. Ein weiterer Nachteil des Alterns: Wir produzieren deutlich weniger Vitamin D, was wiederum das Risiko von schlimmen Knochenbrüchen oder der Erkrankung an Osteoporose deutlich steigen lässt. Während dieser Jahre verlieren Frauen jährlich bis zu 2% Knochenmasse.   Gesunde Knochen durch Bewegung und richtige Ernährung   Gesunde und regelmäßige Bewegung gilt als die wichtigste Vorbeugung gegen Knochenschwund. Die Belastung, die durch Sport und eine regelmäßige Bewegung entsteht, regt den Stoffwechsel der Knochen an und baut damit die Stabilität auf. Auch eine gezielte Ernährung hilft bei dem Aufbau von einem starken Knochengerüst. Hier gelten Kalzium, Vitamin D, Vitamin K und ausreichend Magnesium als die wichtigsten Nährstoffe. Kalzium ist der Mineralstoff, der in unseren Knochen am häufigsten auftritt. Eine ausreichende Kalziumeinnahme ist in der Wachstumsphase einer der wichtigsten Bausteine für ein gesundes Knochengerüst. Auch im Alter ist eine gute Kalzium Versorgung entscheidend um Knochenschwund zu reduzieren. Auch aus- reichend Sonnenlicht stärkt unsere Knochen. Vitamin D, welches hauptsächlich durch Sonnen- einstrahlung auf der Haut gebildet wird, wird zur Kalziumaufnahme und Knochenbildung benötigt. Zuviel Salz und Koffein hingegen bremsen bekanntlich den Knochenaufbau.   Vorsicht Nebenwirkungen: Osteoporose-Medikamente   Eine wohlbedachte, vitalstoffhaltige basische Ernährung in Kombination mit genügend Sonnenlicht und regelmäßiger sportlicher Aktivität sind folglich die Grundvoraussetzungen für starke und stabile Knochen im Alter. Die Umsetzung dieser Maßnahmen können in jedem Alter begonnen werden, um Knochen zu stärken.   Falls man dennoch Medikamente gegen Osteoporose einnehmen muss sollte man sich wegen gefährlicher Nebenwirkungen gründlich im Vorfeld informieren. Besonders bei langjähriger Einnahme von Osteoporose-Medikamenten haben Studien bewiesen, dass diese den Knochenwachstum abnormal steigern und somit die Knochen extrem brüchig machen.   Ein kleiner Tipp: Trampolinspringen ist eine sehr effektive Maßnahme, um Muskeln, Gelenke und Bänder zu stärken, allerdings benötigt das Trampolin dann Seile und keine Federn.

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