Unsere

News

Immer schön kühl bleiben!

13. August 2018
Der Sommer 2018 ist überdurchschnittlich heiß. Das spüren wir im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leib. Denn die Schweißproduktion unseres Körpers läuft auf Hochtouren. Was im Job oder beim Einschlafen leicht lästig werden kann, ist für unseren Körper unerlässlich. Denn der Schweiß verhindert, dass unsere Körpertemperatur ansteigt und der Kreislauf bei über 42 Grad zusammenbricht. Doch wie funktioniert eigentlich unser hauseigenes Kühlsystem?   Die Thermo-Regulation beginnt im Kopf   Der Mensch besitzt etwa zwei bis vier Millionen sogenannte Ekkrine Schweißdrüsen. Sie liegen zwischen Haut und Unterhaut und sind über den gesamten Körper verteilt. Besonders hoch ist ihre Konzentration an Fußsohlen, Handinnenflächen und Stirn. Die Drüsen sondern Schweiß ab – ein geruchloses Sekret, das zu 99 Prozent aus Wasser besteht. Bei steigender Umgebungstemperatur und körperlicher Aktivität wird die Schweißabsonderung über das vegetative Nervensystem im Gehirn angeregt. Damit der Schweiß an die Hautoberfläche gelangt, sondern die Schweißdrüsen zunächst Salz ab. Dieses Salz zieht dann die Flüssigkeit nach – und unsere Haut schmeckt salzig. Vor allem beim Sport ist die Abkühlung durch Schweiß unerlässlich – unabhängig von der Umgebungstemperatur. Denn bei der Muskelarbeit wird nur etwa ein Viertel der Energie in Kraft umgewandelt, der Rest wird zu Wärmeenergie, die der Körper dringend loswerden muss.   So wichtig ist der Wasserdampf   Bis zu 14 Liter Schweiß kann ein Erwachsener pro Tag produzieren. Er tritt in Form kleiner Wassertröpfchen aus und verdunstet. Durch physikalische Prozesse wird dabei Wärmeenergie abgegeben und es tritt ein kühlender Effekt ein. Schweiß, der am Körper hinunter perlt, trägt genau genommen nicht zur Abkühlung bei, denn es geht um die sogenannte Verdampfungsenergie bzw. Verdunstungskälte. Die Wärmeabgabe durchs Verdunsten gelingt jedoch nur, wenn der Wasserdampfdruck der Luft geringer ist als an der Hautoberfläche. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann die Luft nur noch schwer zusätzliche Feuchtigkeit aufnehmen und es gelingt uns daher schwerer, einen „kühlen Kopf“ zu behalten. Übrigens: auch durch die Weitung der Blutgefäße in den äußeren Körperschichten kann der Körper überschüssige Wärme abgeben. Ein „roter Kopf“ zum Beispiel beim Sport ist dafür symptomatisch. Für den zentralen Kreislauf im Körperinneren bedeutet das jedoch eine relative Blutarmut – Müdigkeit und Schwindel können langfristig die Folge sein. Also lieber reichlich trinken und die Abkühlung durch Transpiration gerade bei Hitze in Gang halten!

So klappt der Sonnenschutz

25. Juli 2018
Die Sonne ist gesund für Körper, Geist und Seele. Doch zu viel Sonnenstrahlung bringt negative Effekte mit sich – und damit sind nicht nur Trägheit oder heiße Autositze gemeint. Vor allem für die Haut können die sonnenintensiven Monate eine echte Gefahr darstellen. Mit jedem Sonnenbrand verändert sich die DNA unserer Hautzellen. Im Regelfall repariert der Körper diese Schäden oder lässt die betroffenen Partien der Epidermis absterben. Mit dem Pigment Melanin versucht sich der eigene Organismus außerdem, vor der sommerlichen Strahlung zu schützen. Doch sind die Schäden zu groß oder verbrennt eine Hautpartie immer wieder, kann es tatsächlich zur Entstehung von Hautkrebs kommen.   Sonnencreme ist ein Muss   Nicht überall ist die Verwendung von chemischer Hautcreme unumstritten. Doch Fakt ist: Wer die Sommersonne bedenkenlos genießen möchte, muss auf Sonnenschutzmittel zurückgreifen. Dabei gilt: mehr ist mehr. Drei Esslöffel voll dürfen es für einen erwachsenen Körper schon sein, rät das Bundesamt für Verbraucherschutz. Also Schluss mit linsengroßen Mengen! Auch wer schwimmen geht, sollte vorher gründlich eincremen. Denn zum einem erreicht die kurzwellige UVB-Strahlung unsere Haut auch unter Wasser. Zum anderen sorgt die sogenannte Streustrahlung dafür, dass die Haut über Wasser gleich doppelt belastet wird.   Lieber nicht „anbräunen“   Doch nicht jeder, der in die Sonne geht, ist gleich anfällig für Sonnenbrand. Die Ursache dafür liegt in den verschiedenen Hauttypen, die unterschiedlich stark auf die Sonne reagieren. Personen mit hellen Haare und heller Haut sind anfälliger als Menschen mit dunkleren Haaren und dunklerer Haut. Doch ohne zuverlässigen Schutz bekommt nach einer gewissen Zeit jeder einen Sonnenbrand, egal wie dunkel seine Haut ist. Unbedingt sollte auch das „anbräunen“ im Solarium vermieden werden. Denn hier ist die Strahlung besonders schädlich. Studien haben gezeigt: Schon ein einziger Besuch im Solarium kann das Risiko, an einem Melanom zu erkranken, um 20 Prozent erhöhen. Also: Im Sommer fleißig cremen, nicht am Sonnenschutz sparen und der Haut so oft wie möglich eine Ruhepause vor der Sonne gönnen. Denn auch im Schatten macht so ein Sommertag richtig Spaß.

Diagnose: Diaminoxidase-Mangel

10. Juli 2018
Etwa ein Prozent der deutschen Bevölkerung leidet unter einem Mangel am Enzym Diaminoxidase. Doch viele Betroffene wissen nichts davon. Denn die daraus resultierende Histaminunverträglichkeit oder auch Histaminintoleranz wird leider nur selten bzw. spät diagnostiziert. Zu den einschlägigen Symptomen gehören beispielsweise Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Hautausschläge, Herzrasen und Schwindelgefühle.   Was ist Histamin?   Histamin ist ein natürlicher Botenstoff, der vom Körper gebildet wird und im gesamten Organismus zu finden ist. Biologisch gehört der Stoff zu den Aminen, den Abbauprodukten von Eiweißbestandteilen (Aminosäuren). Histamin ist an verschiedenen Abläufen im Körper beteiligt, beispielsweise spielt er eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr. Wenn ein Körperteil wegen einer Verletzung anschwillt, ist das die Wirkung von Histamin. Auch an der Symptomatik von Juckreiz, Schmerz und vielen allergische Reaktionen ist Histamin aktiv beteiligt.   Exogenes Histamin   Histamin kommt außerdem in vielen Lebensmitteln vor, hierbei handelt es sich um sogenanntes exogenes Histamin. Beispielsweise sind Tomaten reich an dem Stoff, da sie erst reifen müssen, bevor sie verzehrt werden können. Auch Rotwein und harter Käse stecken voller Histamin. Bei Fisch und Fleisch, ist die Frische bezüglich des Histamin-Gehalts entscheidend. Lebensmittel wie Ananas und Schokolade sind sogenannte Histaminliberatoren, sie enthalten zwar nicht viel von dem Stoff, regen aber die Freisetzung von körpereigenem Histamin an. Personen, die am Diaminoxidase-Mangel leiden, besitzen kein Enzym zum Abbau von Histamin. Ohne DiAminOxidase (DAO) kommt es zu einem Überschuss von Histamin im Körper – die oben beschriebenen Symptome sind die Folge. Ursachen solch einer Erkrankung sind meist Magen-Darm-Erkrankungen, die nicht richtig behandelt und bei denen das Antibiotikum zu hoch dosiert wurde. Eine Histaminintoleranz kann sowohl temporär als auch chronisch auftreten. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ihre Beschwerden machen sich vor allem mit Beginn der Wechseljahre bemerkbar.

Was tun gegen den Schmerz im Kopf?

25. Juni 2018
Jeder kennt sie, fast jeder hat sie schon mal gehabt und für viele Menschen sind Kopfschmerzen sogar alltägliche Begleiter. Sie kommen scheinbar aus dem Nichts und oft wissen Betroffene sich nicht anders zu helfen, als regelmäßig zur Tablette zu greifen. Denn auf der Suche nach schneller Linderung, ist sie scheinbar der einzige Weg, um garantierte Abhilfe zu schaffen. Doch Kopfschmerzen können ganz verschiedene Formen annehmen. Die Art des Kopfschmerzes, seine Intensität und die betroffenen Stellen sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Eine einzige Tablette kann dem nicht gerecht werden – zumindest nicht über lange Zeit.   Auslöser und Ursachen   Generell zählen Kopfschmerzen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt und können starke Beeinträchtigungen im Alltag nach sich ziehen. Oft ist der Kopfschmerz die Folge von Erkrankungen und Durchblutungsstörungen sowohl im Gehirn als auch im gesamten Organismus. Mit ca. 80 Prozent stehen Gefäßerkrankungen an der Spitze der Auslöser. Doch auch Verspannungen, psychische Überforderung, Allergien, Infektionen, Erkrankung von Augen und Ohren oder im schlimmsten Fall sogar ein Tumor können Ursachen von Kopfschmerzen sein. Wer dem Schmerz dauerhaft mit Medikamenten entgegenwirkt, ohne seine genaue Ursache zu kennen, kann die Beschwerden sogar verschlimmern, statt sie zu lindern.   Was tun?   Tabletten sind also nicht unbedingt das erste Mittel der Wahl. Vor allem nicht, wenn die Kopfschmerzen regelmäßig auftreten. Eine ärztliche Diagnose ist dann unerlässlich. Als mögliche Behandlungsmethoden kommen anschließend – sofern schwere körperliche Ursachen ausgeschlossen werden können – zum Beispiel Entspannungstraining, Homöopathische Mittel, Akupunktur und Psychotherapie infrage. Aber auch vorbeugend kann man dem Schmerz im Kopf entgegenwirken. Gerade im Sommer. Dann sollte bei hohen Temperaturen unbedingt auf die Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Überzuckerte und eiskalte Getränke sind bei Hitze jedoch nicht die erste Wahl. Stattdessen greift man zum Beispiel zu lauwarmem Kräutertee. Sie werden überrascht sein: Manchmal hilft schon ein Glas schneller und effizienter als jede Tablette.

Smoothies – die pürierte Gesundheit?

11. Juni 2018
Der Smoothie hat sich etabliert. Er ist ein Modegetränk geworden, dass man inzwischen in allen Supermärkten, beim Bäcker und zum Teil sogar an Imbissbuden kaufen kann. Immer und überall eine kleine Portion Vitamine für unterwegs. Toll, nicht wahr?   A Smoothie a day keeps the doctor away?   Ein Apfel täglich hält uns fit und gesund und sorgt für weniger Besuche beim Arzt, so besagt es das berühmte Sprichwort. Wenn ein Apfel uns gesünder macht, dann kann ein Smoothie mit drei Äpfeln, zwei Orangen, einer Banane und einer Kiwi uns doch sicher erst recht vor jeder Erkältung, jeder Polle, jedem Bakterium schützen. Ehrlich gesagt – jein.   Was drauf ist, muss nicht drin sein   Augen auf beim Smoothie-Kauf, denn Experten kritisieren Missverhältnisse bei der Mischung von Saft und Fruchtfleisch. Zuviel Saft macht den Smoothie für die Hersteller günstiger in der Produktion. Allerdings unterscheidet der „Smoothie“ sich dann kaum noch von einem herkömmlichen Fruchtsaft. In einige Smoothies werden außerdem Zucker und verschiedene Zusatzstoffe gemixt. Und die machen unseren Körper nun wirklich nicht fit.  Tests haben gezeigt: Manche Smoothies bestehen aus bis zu 13 Gramm Zucker pro 100 Milliliter Inhalt. Nur mal so zum Vergleich – bei Cola liegt der Gehalt von Zucker bei 10,6 Gramm. Eine sommerliche Figur ist da für viele nicht mehr drin. Besonders, wenn der Smoothie häufig als Zwischengetränk konsumiert wird.   Obst oder Smoothie?   Dadurch, dass im Smoothie ganze Früchte püriert und dann mit Saft gemischt werden, bekommt das Getränk seine flüssige Konsistenz. Deswegen neigen wir dazu, ihn auch als durstlöschenden Drink zu uns zu nehmen. Aber eigentlich ist der Smoothie eine kleine Mahlzeit. Und das nicht nur, weil er viel Obst enthält, sondern auch aufgrund seiner Kalorienanzahl. Da das Getränk aber kein Volumen hat, tritt kein Sättigungsgefühl ein. Unser Magen möchte nämlich viel Volumen, um sich satt und voll zu fühlen. Das schafft ein ganzer Apfel eher, als zwei pürierte. Hinzu kommt, dass wir einen Apfel auch noch kauen müssen, während der Smoothie einfach so runter geht. Ganz schnell, nebenbei. Aber der Smoothie hat auch sein Gutes: Wenn Obst püriert wird, ist es natürlich immer noch Obst und so ein Smoothie kann Abhilfe leisten, wenn gerade kein Obst zur Hand ist. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass der Smoothie weniger Vitamine bereitstellt und keineswegs die sommerliche Variante zu ganzem Obst darstellt.

Gesund dank Reizklima

28. Mai 2018
Warum in die Ferne schweifen … Die deutsche Küste eignet sich hervorragend, um einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen. Rechts die Brandung, links der Strand und über uns der blaue Himmel. Das ist nicht nur perfekt, um einmal die Seele baumeln zu lassen und sich vom Stress des Alltags zu erholen, sondern hilft dem ganzen Körper. Denn am Meer atmen wir die gute Meeresluft. Und die hat es in sich. In der Meeresluft ist maritimes Aerosol enthalten. Das bedeutet, die Luft ist von winzigen kleinen Salzwassertröpfchen durchsetzt. Wenn wir einen tiefen Atemzug nehmen, dann wandern diese mit der Luft durch Nase und Mund bis zu den Schleimhäuten und manchmal sogar bis in die Lungenbläschen. Das reinigt und hilft uns, tiefer einzuatmen, da das Salz den Schleim im Mund- und Rachenraum löst.   Nur die Harten kommen … vom Strand   Ein langer Spaziergang am Wasser härtet außerdem ab. Wenn der kalte Wind einem entgegen pustet, muss der Körper ausreichend Wärme produzieren, um nicht zu frieren. Das stärkt das Immunsystem und macht den Organismus stärker im Kampf gegen Krankheiten. Darüber hinaus verschafft der Wind Linderung bei Erkrankungen wie Neurodermitis. Die frische Brise und Salzwassertröpfchen, die sich auf der Haut ablegen, können die Symptome und Beschwerden bei Hautkrankheiten manchmal sogar monatelang lindern. Und damit nicht genug: auch Pollen werden von der steifen Brise vertrieben. Allergiker können ihren Frühlingstag am Strand mit deutlich weniger Beschwerden genießen als im Park oder auf der Wiese.   Gibt es auch eine Kehrseite?   Eine richtige Kehrseite der Medaille gibt es nicht. Das sogenannte Reizklima tut uns allen gut. Empfindliche Menschen sollten auf das richtige Maß achten. Für sie eignet sich die Fahrt zum Binnenmeer. Die Nordsee hat den höchsten Salzgehalt der deutschen Meere – wem das nicht behagt, der fährt eher zur Ostsee. Aber egal wo, das Meer kann eigentlich nur Gutes tun. Am besten eben, wenn wir spazieren gehen und uns nicht lang und breit unter den Sonnenschirm legen. Hier werden wir zwar braun, aber die Gefahr, einen starken Sonnenbrand zu bekommen, ist deutlich höher als in der Stadt. Das liegt daran, dass der freie Himmel deutlich mehr UVP-Strahlung hereinlässt. Und von der bekommen wir Sonnenbrand. Hinzu kommt der frische Wind, der uns zwar abkühlt, uns aber gleichzeitig nicht die Hitze der Sonnenstrahlen spüren lässt.

Folgen Sie uns auch auf: facebook.com/pflegeteamambulanteifel