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Bananen stopfen – stimmt’s?

11. April 2018
Im Laufe unseres Lebens erhalten wir unzählige Ratschläge. Viele von ihnen haben sich angeblich jahrhundertelang bewährt. Mindestens. Der Schlaf vor Mitternacht ist der gesündeste; Bier auf Wein, das lass sein; das Knacken mit den Fingern ist ungesund … Doch wie ist es eigentlich um den Wahrheitsgehalt solcher Lebensweisheiten bestellt? Ab sofort werfen wir regelmäßig einen genaueren Blick auf einige dieser Tipps und (Vor-)Urteile. Den Anfang macht die Banane. Wer eine sensible Verdauung hat oder zu häufig zu der gelben Frucht greift, so die vorherrschende Meinung, bekommt es leicht mit Verstopfung und Völlegefühl zu tun. Doch was ist dran an diesem Bananen Bashing?   Das steckt in der Power-Frucht   Generell scheint die Frucht hierzulande gut anzukommen. Etwa 11 Kilogramm bzw. 80 Bananen verspeisen wir durchschnittlich pro Kopf und Jahr. Nicht nur für Sportler ist die Banane ein schneller Energie-Spender. Mit 120 Kalorien ist sie zwar recht gehaltvoll, liefert dafür aber jede Menge Kalium, Calcium und Magnesium. Außerdem steckt die Banane voller Tryptophan, eine Aminosäure, die im Körper in den Stimmungsaufheller Serotonin umgewandelt wird. Vitamin B6 sorgt dafür, dass wir in Stresssituationen nicht so schnell den Kopf verlieren.   Ballaststoffe sind keine Last!   Auch unverdauliche Ballaststoffe hat die Banane im Gepäck. Statt den Magen-Darm-Trakt zu verstopfen, sorgen diese Ballaststoffe im Gegenteil dafür, dass die Darmtätigkeit in Schwung kommt. Ein ganz natürliches Abführmittel also, dass ein Stück weit sogar fehlende Bewegung und die eine oder andere ungesunde Mahlzeit ausgleichen kann. Noch ein Vorteil der krummen Frucht: Bananen sind extrem leicht verdaulich und dürfen selbst bei Darmerkrankungen konsumiert werden, wenn andere Lebensmittel eigentlich tabu sind. Also: Nicht trotz, sondern gerade weil man zu Verstopfung neigt, darf man gerne und oft zur Banane greifen. Für alle anderen gilt: Bananen gehen immer. Wer einen leicht verdaulichen Energiespender sucht, der auch noch gesund ist, liegt mit dem gelben Obst genau richtig.

Glückliche Füße

26. März 2018
Die Tage werden spürbar länger und lästige Kleiderschichten aus dem Winter können endlich abgelegt werden. Auch die Füße erblicken wieder das Licht der Welt und werden aus Strumpfhosen und dicken Socken gewickelt. Doch nur selten hat die kalte Jahreszeit ihnen gut getan. Mangelnde Pflege und Zuwendung sowie enges, festes Schuhwerk lassen unsere Füße im wahrsten Sinne des Wortes alt aussehen. Druckstellen, Hornhaut und Blässe sind nur einige Zeichen für Füße, die sich unwohl fühlen. Dabei sollten die treuen Arbeiter, die uns im Durchschnitt 10.000 Schritte pro Tag durch die Welt tragen, doch belohnt werden. Wir haben ein paar Tipps in Sachen frühlingshafte Fußpflege zusammengetragen.   Mehr Aufmerksamkeit!   Wer sagt, dass nur unsere Gesichtshaut sich über tägliche Zuwendung freut? Auch und gerade die Füße danken es, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Ein regelmäßiges, etwa 15 Minuten langes Fußbad in nicht zu heißem Wasser (optimal sind 38 Grad) macht die Versäumnisse des Winters schnell vergessen. Pflegende Zusätze sorgen für die Extra-Portion Feuchtigkeit.   Nach dem Fußbad …   … sind die Füße perfekt für die anschließende Pflege vorbereitet. Mit einem Peeling lassen sich abgestorbene Hautzellen und sogar leichte Hornhaut unkompliziert entfernen. Dafür muss man noch nicht mal in die Drogerie. Einfach 1 EL Zucker mit 2 EL Olivenöl oder 3 EL zerdrückte Avocado mit 3 EL Meersalz vermischen – fertig ist ein ganz natürliches Peeling. Eine anschließende Massage mit einer pflegenden Creme oder Lotion sorgt für zusätzliche Durchblutung und Füße, die endlich mal aufatmen können. Wer etwas dickere Hornhautschichten beseitigen möchte, sollte übrigens schon vor dem Fußbad die Fußfeile ansetzen. Beim Einsatz des schärferen Hornhautraspels muss man allerdings gut aufpassen. Schon kleine Ausrutscher können zu Hautverletzungen führen. Am Ende des Wellness-Programms kommen Nagelschere und Nagelfeile zum Einsatz – bei Frauen auch gerne der Nagellack. Denn nur mit schön gepflegten Nägeln kann sich der Fuß wieder sehen lassen.   Natürlich schön   Nach der Pediküre tragen sich Sandalen und anderes leichtes Schuhwerk nochmal so gut. Doch nicht nur frische Luft und Licht sowie flache Absätze machen unsere Füße glücklich. Milde Tage sollten unbedingt dazu genutzt werden, einfach mal wieder barfuß zu laufen. Im Park, im Wald, am Strand – ganz egal. Für die Füße ist jeder Schritt ohne Schuh eine echte Wohltat.

Ran an den Frühjahrsputz

15. März 2018
Frühling. Das heißt: endlich wieder längere Tage und wärmende Sonnenstrahlen. Das heißt aber auch: Zeit für einen anständigen Frühjahrsputz! Denn Staubmäuse unter dem Bett, Schmutzränder im Bad und Krümel hinter der Anrichte werden jetzt bestens ausgeleuchtet, statt nach Feierabend gnädig im Dunkeln zu verschwinden. Also ran an den Putzlappen!   Überblick verschaffen   Welche Räume benötigen eine Generalreinigung, muss die Küchenschublade entrümpelt werden, sind die Gardinen im Schlafzimmer mal wieder fällig? Um abschätzen zu können, wie viel Zeit der Frühjahrsputz in Anspruch nimmt und um Stress zu vermeiden, sollten Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen. Danach geht es an die Besorgungen, schließlich machen Putzmittel das Großreinemachen erst effektiv. Allein in Deutschland gehen jährlich rund 220.000 Tonnen Haushaltsreiniger über die Ladentheke. Was auf jeden Fall im Haus sein sollte: Allzweckreiniger, Scheuermilch, Haushaltsessig, Sanitärreiniger, Lappen, Schwämme, Küchenpapier. Und natürlich ein leistungsfähiger Staubsauger.   Die Küche   Wie oft putzen Sie eigentlich Ihr Auto? Und Ihren Kühlschrank? Auf das gute Stück darf beim Frühjahrsputz gerne besonders viel Aufmerksamkeit verwendet werden. Alle Fächer raus nehmen und spülen, den Innenraum auswischen und das Gefrierfach abtauen. Außerdem alles wegwerfen, was nicht mehr zum Einsatz kommt und Platz schaffen für Neues. Das gilt auch für den Vorratsschrank und alle Küchenschränke, in denen sich überzähliges Geschirr stapelt. Auch die Messer vertragen ggf. einen neuen Schliff. Und Wasserkocher und Kaffeemaschine freuen sich über eine Entkalkung.   Das Schlafzimmer   Hier ist das Bett der Dreh- und Angelpunkt. Zum Frühling sollte hier wieder leichteres Bettzeug und Wäsche für mildere Tage zum Einsatz kommen. Bevor neu bezogen wird, darf gerne die Matratze abgesaugt und ausgelüftet werden. Wenn möglich einige Stunden an der frischen Luft. Während die Matratze ausgelagert ist, mit einem Tuch den Bettkasten feucht auswischen und neuen Platz im Kleiderschrank schaffen. Übrigens: Wenn der Wäscheständer bei Ihnen im Schlafzimmer steht, ist jetzt die ideale Gelegenheit, um einen neuen Platz zu suchen. Denn feuchte, warme Luft wirkt sich kontraproduktiv auf unseren Schaf und unsere Gesundheit aus.   Das Badezimmer   Hier muss zunächst so viel wie möglich aus dem Weg geräumt werden. Sind Zahnbürste, Waage, WC-Bürste und Schminkzeug ausgezogen, kann es mit der Grundreinigung losgehen. Halten Sie sich dabei an die Einwirkzeit Ihrer Putzmittel – so geht der Großputz oft ohne Schrubben viel leichter von der Hand. Während die Reinigungshelfer ihre Wirkung entfalten, können Sie sich zum Beispiel dem Spiegelschrank, Fliesen und Ablageflächen widmen. Zitronensäure oder Essig sind im WC effektive ökologische Reinigungsmittel. Ist der Schmutz doch hartnäckiger, können auch Gebiss- oder Chlorreiniger gute Dienste tun.

Trend-Food Avocado

19. Februar 2018
Die Avocado ist in aller Munde. Zwischen 2008 und 2016 hat sich allein die Menge der nach Deutschland importierten Früchte von 19 Tonnen auf 58 Tonnen vervierfacht. Das wichtigste Anbauland ist mit fast 40 Prozent Weltmarktanteil Mexiko, doch auch in südamerikanischen Ländern und anderen geeigneten Regionen weltweit boomt der Anbau. Auch wenn die schlechte Ökobilanz des massenhaften Avocado-Anbaus durchaus kritisch zu betrachten ist – der Nachfrage tut das keinen Abbruch.   Innere Werte   Und das hat Gründe. Zwar besteht eine Avocado fast zu einem Viertel aus Fett. Trotzdem macht sie sich auf jedem Speiseplan gut. Denn zum einen sind ihre Fettsäuren ungesättigt und beeinflussen den Cholesterinspiegel positiv, zum anderen unterstützt das enthaltene Enzym Lipase den Körper bei der Verdauung. Und noch jede Menge mehr steckt in der Frucht, die streng genommen eine Beere ist. Sie wächst aus den Blüten eines Lorbeergewächses und enthält unter anderem viel Vitamin E, verschiedene B-Vitamine, Kalium, Magnesium sowie Ballaststoffe. Insgesamt kommt die Avocado in rund 400 Sorten vor. „Hass“ (schwarze, unebene Schale) und „Fuerte“ (birnenförmig, glatte, grüne Schale) landen bei uns besonders häufig im Handel. Es gibt jedoch auch Sorten, die bis zu ein Kilogramm schwer werden können oder deren Schale essbar ist. Verzehrbereite Avocados erkennt man daran, dass sie angenehm duften und die Schale bei leichtem Druck etwas nachgibt. Wer eine zu harte Superfrucht erwischt hat, kann sie gemeinsam mit einem Apfel oder einer Banane in Zeitungspapier einwickeln und bequem nachreifen lassen.   Bitte nicht schälen!   Rohe Avocado kann man direkt verzehren, sie beispielsweise zu einer leckeren Guacamole weiterverarbeiten oder in Smoothies verwenden. Um die Frucht von der Schale zu befreien, einfach längs um den Kern herumschneiden, beide Hälften in die entgegengesetzte Richtung drehen, den Kern heraus nehmen und die beiden Hälften auslöffeln. Wer eine Hälfte aufbewahren möchte, tut das am besten in Frischhaltefolie und mit einigen Spritzern Zitrone beträufelt, dann bleibt die schöne grüne Farbe erhalten.

Eine kurze Geschichte der Weiberfastnacht

5. Februar 2018
Ausgelöst durch die US-amerikanische #MeToo-Debatte machen sich auch hierzulande immer mehr Frauen gegen moderne Formen von Unterdrückung stark. Jahrhundertelang wäre so etwas nicht möglich gewesen. Zumindest an 364 Tagen im Jahr nicht. Ein einziger Tag wurde der Frauen-Power schon im Mittelalter eingeräumt. Kurz vor der diesjährigen Weiberfastnacht werfen wir einen Blick zurück in die Geschichte des nicht nur in der Eifel verwurzelten Brauchtums.   Außer Rand und Band Die Karnevalszeit bzw. Fastnacht ist untrennbar mit der Fastenzeit verbunden, die gläubige Christen im mittelalterlich-katholischen Europa zur 40-tägigen Enthaltsamkeit verpflichtete. Die Tage vor dem Aschermittwoch wurden genutzt, um sich noch einmal gehen zu lassen und – mit dem Segen der Kirche – die gängigen Regeln auf dem Kopf zu stellen. Ob sich nun das gemeine Volk über den Klerus lustig machten, Narren für bissige Unterhaltung sorgten oder dem Alkohol über Gebühr zugesprochen wurde – Hauptsache, es war einmal so, wie es eigentlich nicht sein durfte. Auch der Status der Frau als zurückhaltendes, treues und fürsorgliches Geschöpf wurde zumindest für ein paar Stunden außer Kraft gesetzt. Einmal im Jahr hieß es vielerorts „Frauen an die Macht!“. Im Rheinland setzte sich der Donnerstag vor dem Aschermittwoch als Tag der Weiberfastnacht durch. Dabei ging es nicht zuletzt in den Klöstern hoch her. Überliefert ist beispielsweise eine besonders ausufernde Feier aus dem Jahr 1729 als sich die Nonnen eines Benediktinerklosters in weltliche Schale schmissen und ein wildes nächtliches Fest veranstalteten.   Auftakt für den Straßenkarneval Doch nicht nur in geschlossenen Räumen durften die Frauen sich austoben, auch die Straße wurde von ihnen erobert. Auf dem Alter Markt in Köln beispielsweise rissen sich die (Markt-)Frauen schon im 18. Jahrhundert gegenseitig Hüte und Tücher vom Kopf, um damit symbolisch gegen das „Unter-die-Haube-Bringen“ zu wehren. In Bonn begannen Wäscherinnen im 19. Jahrhundert, statt Wäsche für ein paar Stunden Männer in die Mangel zu nehmen. Die Beueler Weiber zelebrieren diesen Brauch bis heute. Ihre gewählte „Wäscheprinzessin“ übt jedes Jahr den Sturm auf das örtliche Rathaus. Häufig wird diese 1824 eingeführte Tradition als Startschuss für die moderne Weiberfastnacht angesehen. Der Brauch, Männern die Krawatte abzuschneiden, ist ein vergleichsweise junger. Diese symbolische „Entmannung“ trat erst Mitte des 20. Jahrhunderts von Köln aus ihren Siegeszug an.

So gesund ist Kakao

18. Januar 2018
Seit rund 3000 Jahren nutzt der Mensch die Früchte des Kakaobaumes für kulinarische Glücksgefühle – nicht nur rund ums Weihnachtsfest. Zunächst wurde das zuckerhaltige Fruchtfleisch in Mittelamerika zu alkoholischen Getränken vergoren. Doch mit der Eroberung Mexikos durch die Spanier im 16. Jahrhundert begann der weltweite Siegeszug des Kakaos als Grundlage für verschiedene Süßigkeiten. Obwohl es Pralinen, Schokoladen oder Kakao-Getränke heute in unzähligen Variationen gibt, bleibt die Herstellung aufwändig.   Aus Frucht wird Butter   Der Kakaobaum benötigt ein ausgesprochen warmes und feuchtes Klima und wächst daher ausschließlich in Lagen zwischen 20 Grad nördlicher und südlicher Breite. Jede der etwa 500 Gramm schweren Früchte enthält 20 bis 50 mandelförmige Samen, die zunächst fermentiert und getrocknet und danach in die entsprechenden schokoladenproduzierenden Ländern verschifft werden. Dort erfolgt die Weiterverarbeitung der Bohnen, die man mittels Rösten, Brechen, Mahlen und Pressen zu Kakaobutter oder -pulver weiterverarbeitet. Der Schwerpunkt des Kakaoanbaus liegt heute nicht mehr in Süd- und Mittelamerika, sondern entlang der Elfenbeinküste, in Ghana und Indonesien.   Power für innen …   Kakao nur als Basis für süße Dickmacher zu betrachten, wird dem Rohstoff nicht gerecht. Denn das Superfood besteht aus rund 300 Bestandteilen, denen zum Teil gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Darüber hinaus können die im Kakao enthaltenen Inhaltsstoffe Serotonin und Dopamin Stimmung und Wohlbefinden steigern. Auch die antioxidativen Eigenschaften des Kakaos werden von vielen Experten betont. Wer Schokolade in Maßen genießt und vor allem auf dunkle Produkte mit möglichst wenig zugesetztem Zucker zurückgreift, kann sich diese Vorteile zunutze machen, ohne sich über zusätzliches Hüftgold ärgern zu müssen.   … und außen   Doch nicht nur innerlich entfaltet Kakao seine Wirkung. Auch die äußere Anwendung liegt im Trend. Aufgrund seiner heilsamen Inhaltsstoffe, den rückfettenden Eigenschaften und einem angenehmen Duft kommt Kakao unter anderem in Cremes, Badezusätzen, Lippen-Pflegeprodukten oder Lotionen zum Einsatz. Vitamine und Mineralstoffe aus dem Kakao können über die Haut aufgenommen werden und sogar einen Beitrag in Sachen Anti-Aging leisten. Für eine Schokoladenseite zum Anbeißen.

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